Dänemark: Flachwasser und Hangtime

Dänemark: Flachwasser und Hangtime

Knappe zwei Stunden von der Deutsch-Dänischen Grenze entfernt befindet sich der Ringkøbing Fjord. Das große Flachwasser Becken befindet sich westlich im Land direkt neben der offenen Nordsee und bietet eine Menge an Anfänger freundlichen Kitespots. Der Wind bläst im September und Oktober regelmäßig mit über 20kts und die Ferienhäuser am Fjord sind in dieser Jahreszeit verhältnismäßig günstig. Perfekt also für den Kiteurlaub mit Freunden in allen Könnerstufen.

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Nach der Ankunft haben wir es uns erst einmal im warmen Ferienhaus bequem gemacht. Die Ruhe war jedoch nur von kurzer Dauer, denn der Wind pfeift ums Haus und uns kribbelt es in den Fingern. Also ab ins Auto, unser lieblings Spot in Velling ist schließlich nur 10min entfernt. Angekommen, in den 5,3er Neo gepresst und ab aufs Wasser. Unter der Woche ist man hier komplett allein und kann kilometerweit in den Fjord hinein fahren. Alternativ können die Profis im Flachwasser nahe der Start und Landezone spektakuläre Sprünge und Big Airs zum besten geben. Der neue Flysurfer Sonic 3 ist ein Hangtime Monster und befördert seinen Piloten Katapult artig in ungeahnte Höhen. Nach den ersten paar Minuten mit dem Sonic 3 am Haken, flüsterte ich leise vor mich hin „das gibt’s doch nicht“… „wie kann mich dieser Kite denn so dermaßen in den Himmel scheppern“… „jetzt versteh‘ ich, warum die Dinger so sündhaft teuer sind“. Mattenneulinge aufgepasst: Der breit gestreckte Sonic ist nichts für ungeübte Hände. Zu gerne schießt der Kite nah an den Windfensterrand um dann in der boigen Start- und Landezone vom Himmel zu fallen. Da bleib ich doch lieber beim etwas gemütlichen Flysurfer Soul. Fürs erste jedenfalls…

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Neben unseren beiden Softkites von Flysurfer schmücken die zahlreichen Tube Kites unserer Freunde den blauen Himmel Dänemarks. Während der Kollege links von mir gerade Kiteloops mit dem North Orbit springt, wird rechts von mir krampfhaft versucht den Woo Rekord des Spot zu brechen. Beim Auslesen am Abend freut sich der Pilot über (angebliche) 18m Sprunghöhe. An der Measgenauigkeit des Woo 3 lässt sich wohl definitiv noch arbeiten.

Durchgefroren und hungrig geht es zurück zum Haus. Die Arbeitsaufteilung ist klar: Einer macht die Sauna an, der nächste den Grill und wieder einer deckt den Tisch. Unglaublich wie die Kälte und der Heißhunger sämtliche Arbeitsabläufe voran treiben. Traditionell gibt es zum Essen das erfrischende Somerspy, welches man hier in jedem Supermarkt findet. Unter dem funkelnden Sternenhimmel leeren sich unsere Teller und Gläser. Keine Termine und leicht einen sitzen… Herrlich! Beim Zähneputzen noch einen Blick auf die Windvorhersage für Morgen geworfen und dann heißt es schöne Träume und gute Nacht

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