Core Stability ist kein Markenname ;-)

Core Stability ist kein Markenname ;-)

Hallo an alle Kite- Entbehrer

Diese Woche möchte ich euch ein paar Ideen geben, was ihr zu Hause alles für eure Rumpfstabilität tun könnt und weshalb diese fürs Kiten so wichtig ist.

„Das muss ja unheimlich anstrengend für die Arme sein…“ Diese Frage hat bestimmt jeder von euch am Spot von einem Passanten schonmal gestellt bekommen. „Nein, mit der Stange lenkt man eigentlich nur, die Kraft vom Drachen hängt hier an diesem Haken…“

Und da haben wir dann schon die Antwort. Rumpfstabilität sorgt dafür, dass die Kraft des Kites über das Brett aufs Wasser übertragen werden kann. Spätestens nach den ersten Sprungversuchen spürt man ganz genau, wo sich diese stabilisierende Muskulatur eigentlich befindet, da wo man garnicht wusste, dass sich dort überhaupt Muskeln befinden….

Die meisten, die sich auch anderweitig sportlich betätigen wissen, wir sprechen von der Bauch – und Rückenmuskulatur. Diese benötigen eine gute Grundkraft um auf dem Brett eine gute Figur zu machen, von der „kackstuhl“ – Haltung ins gechillte Im- Trapez- Hängen und die hintere Hand durchs Wasser ziehen.

„Kackstuhl- Haltung“
So geht das richtig!!

Um diese Gundkraft aufzubauen reicht in der Regel das eigene Körpergewicht und steigende Schwerkrafteinwirkung durch verschiedene Ausgangslagen. Hier bieten sich klassische Stütz- und Halteübungen, TRX- Training oder wer mag auch Partnerübungen an. Damit ihr ein stabiles Muskelkorsett aufbaut, bitte nicht die Flanken vergessen.

Der Klassiker- Achtung, er muss richtig ausgeführt werden. Gut aus dem Bauch heraus stützen, damit ihr nicht im Hohlkreuz hängt!!

Wem das stylische im Trapez Hängen nicht reicht, muss an seiner reaktiven Stabilität arbeiten, das heißt mit fein dosierter Muskelarbeit auf äußere Kräfte reagieren und dadurch Bewegungen kontrollierter durchführen. Die von außen wirkenden Kräfte können zum Beispiel die Wasserbewegungen (Kabbel, Welle), Windböen oder Beschleunigung und Fliehkräfte bei Manövern und Sprüngen sein. Hierfür sind vor allem die kleinsten Rumpfmuskeln gefragt, die man auf sämtlichen wackeligen Untergründen trainieren kann. Gute Trainingsmittel sind hier z.B. Ein Gymnastikball, TRX, Balanceboard, Trampolin… etc. Wer die Möglichkeit hat, sich eine Bar fest an der Decke, einem Balken oder einer Schaukel zu montieren kann das Training direkt mit Graps, Rotationen und Handlepasses verbinden.

So genug der Worte zur Theorie, hier nun ein paar praktische Beispiele.

Mit dem Gymnastikball kann man super ein bisschen Dynamik ins Spiel bringen….

Achtung: nicht durchhängen, das gibt Bauchmuckies !! Je weiter der Ball Richtung Füße wandert, desto schwerer wird die Übung.
Bridging: Füße- Becken- Schultern in einer abfallenden Linie für den starken Rücken und den knackigen Hintern
Bleib in Balance!
Hier kann nur der Rumpf dir helfen!!!

Wem es alleine ein bisschen zu langweilig ist, der kann zu zweit trainieren.

Vorderes Bein- Becken- Körper in einer Linie, der Partner darf richtig gemein sein und den Halt etwas reduzieren/verstärken.

Den stabilen Stand gleich doppelt provozieren mit Balancekissen und Theraband:

Das Band will dich aus dem Lot bringen und du musst dagegen halten- den Körper in eine senkrechte Linie bringen, die Füße gleichmäßig belasten, während du das Band mit einer Hand zur gleichseitigen Hüfte ziehst.
Hier das Ganze von der Seite für die schrägen und queren Rumpfmuskeln

Möchtet ihr euch dabei so fühlen, als wärt ihr gerade auf dem Wasser unterwegs, dann gestaltet euch die Übung doch etwas näher am Sport – SUP Trockentraining:

Ob ihr auf einem Solchen Balanceboard oder einem Wackelkissen, einem Kreisel, parallel oder in Schrittstellung , völlig egal, Hauptsache es wackelt. Wer kein Paddel hat, nimmt einfach einen Besenstiel. 

Ich hoffe, wir konnten euch hiermit ein paar Ideen geben, wie ihr euer Training ohne echtes Kiten, Paddeln oder Fitnessstudio selbst gestalten könnt um euch für die nächste Session so richtig zu „Stabilisieren“.

Bei Fragen oder Anregungen gerne kommentieren!

Servus!

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