Testbericht: Underground Kipuna 6'2"

Heute war es soweit 12.10.2011 – endlich passten die Bedingungen in Kalifornien bei Kiel für das Kipuna 6’2″ von Underground und meinen 12er Speed3 Deluxe – Side-Offshore-Wind, ca. 1Meter Welle und Druck im 12er.

Hier meine Erfahrungen mit dem Kipuna 6’2″:

Es handelt sich um ein Wave-Kiteboard mit einem all-over-Footpad – es lässt sich ohne Schlaufen (strapless) und optional mit Schlaufen fahren – ich habe heute das strappless-Setup gewählt.

Das Board fällt auf durch sein geringes Volumen – die Kanten sind wulstig (liegen im Wasser wie ein Vollvolumen-Board und ermöglichen das Board gut mit einer Hand zu greifen/tragen) und in der Mitte ist das Board extrem flach.

Es gleitet gut an und durch, kleine bis mittlere Kabbelwellen lassen sich gut wegdrücken, bei großen Kabbelwellen wird das Brett (wie alle Wellenreiter) bockig.

Die abgerundete Nose verspricht „ich tu Dir nichts“ – das beschreibt auch gut die Fahreigenschaften „aufsteigen und wohlfühlen“ – dieses Board lädt zum spielen und experimentieren ein – bei Stürzen auf den Bug verletzt man sich nicht so schnell wie bei einem Board mit spitzer Nose.

Durch seine Größe und der Schlaufenoption ist das Board der ideale Begleiter für die ersten Schritte in die Welle – auf Flachwasser fährt es angenehm und Halse/Wende lassen sich entspannt üben – bei Manövern klebt das Board nahezu am Fuß und verzeiht auch den einen oder anderen Fehltritt des Halsen-/Wenden-Lehrlings (spätestens am wulstigen Rail bleibt der Fuß beim Fehltritt stehen und verhindert ein wegschießen des Boards).

Gute bis sehr Gute Wavekiter (85kg aufwärts) haben ebenso mit diesem Board eine Menge Spaß, es lässt sich willig turnen und ermöglicht auch sehr enge Bottom-Turns und Cutbacks – ideal für kurze Ostseewellen (0,5-1,5 Meter) – auch in größeren sauberen Wellen macht das Board sicher viel Spaß, da es auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr laufruhig und kontrollierbar ist.

 

05.11.2011 in Brasilien bei Kiel – Kipuna 6`2″ mit 21er Speed3 in der Mirko-Welle

Vielen Dank für die professionellen Fotos! www.markusadrian.com

Flyboard RADICAL S im Carving-Test

Das RADICAL S im Grenzbereich mit meinem 12er Speed 3 DELUXE – sehr kontrolliert dank der Flextips und der dünnen Kante – federt Kabbelwellen sauber weg, ist fehlerverzeihend bei falscher Belastung und hat enorm viel Popp für Big-Air und Wakestyle-Tricks.

Vielen Dank an Siggi für die schönen Bilder!

Kitefactory Tool: Der neue Open-C-Kite

Am 18.9.2010 in SPO (nicht am Hauptstrand) hatte ich die Möglichkeit, den kleinen (9) Kitefactory  Tool zu fliegen bei ca. 30 Knoten, Flachwasser und für die Küste ungewöhnlich böigem Wind. Beim Aufbau gabs kaum Überraschungen, alles klar: Aufpumpen, Strutverschlüsse zu, 5 Leinenrbar dran und ab in den Himmel mit dem Teil.

Dass der Kerl schnell und direkt sein wird, war mir zwar klar, aber so direkt und sauber verwunderte mich doch. Trotz des erwähnten nicht so tollen Windes hatte ich den Tool immer Top unter Kontrolle, ich muss zugeben, die ersten Sprünge waren nicht so berauschend hoch, denn ich bin einfach was anderes gewohnt und hatte echt Angst, das Teil versehentlich zu loopen. Doch mit jeder Minute wuchs das Vertrauen.

Drehen:
direkt, schnell und präzise

Depower:
sehr groß und effektiv (On-Off Charakter)

Springen Lift:
bombig

Springen Hangtime:
für nen Tubekite toll (wobei man hier halt Bauart und Größe beachten muss)

Verarbeitung Kite:
funktional bis hochwertig

Verarbeitung Bag:
hier sparen die Jungs von KF, was aber voll ok ist, ist ja ein Kite Hersteller und kein Reisetaschenproduzent.

Gesamteindruck:
Fettes Teil der Kite. Ist echt gut und erfüllte alle meine Erwartungen und obwohl er wirklich nicht viel kostet ist die Verarbeitung auf gutem Niveau.

Mein Eindruck vom Speed 3 21 Deluxe

Ich konnte am Worldcup in SPO den Speed 3 21 Deluxe testen es handelt sich um den letzten Proto im Serientrimm, d.h. die Flugeigenschaften entsprechen den Serienkites die im September geliefert werden.

Der Titel “Mein Eindruck vom…”  ist gewählt weil man nach 2 Stunden fliegen sicherlich keine vollständigen Testbericht schreiben kann (darf).

Ich konnte den Kite 2 mal je ca 1 Stunde fliegen.

Beim ersten mal herrschte mässiger wind (12-15 Knoten, und leichte Strömung mit dem Winds (wirkt also reduzierten) so das man reale =< 10 knoten hatte) und kleine Windwelle , also nicht wirklich totale Leichtwind Bedingungen aber schon mal recht wenig für meine aktuellen 102 KG.

Beim 2 mal wahr zwar keine Strömung aber auch noch etwas weniger Wind, 7-12 Knoten.

Drehen:
Vom Start weg verwunderte mich die Drehfreude, ich hätte gedacht die zusätzlich 2 QM fallen deutlich mehr auf. Drehen tut der 21 wirklich sehr gut und kaum schlechter als der 19 (ok evtl wahr es auch die Freude über das neue Spielzeug).

Springen / Hangtime:
Klar die Hangtime ist gigantisch, im Grunde schon fast lächerlich, man muss vor dem Sprung wirklich viel platz einrechnen. Gut geflogen segelt man weit und wird sanft abgesetzt.

Springen / Lift:
Der Lift ist natürlich gewohnt gut wobei man hier etwas die QM´s spürt bis jetzt würde ich sagen ab 12 knoten kommt der 19 höher. Dies ist aber auch wirklich stark Timing abhänig d.h. ich denke man kann hier beim 21 evvtl noch was raus kitzeln.

Stabilität:
Super, im Grunde schon fast zu hoch! Ich werde meinen Privaten wohl etwas stabilität wegnehmen und durch Leistung ersetzten :-)

Lowend:
Und darum geht es ja beim 21 das ist eindeutig besser als beim 19 geworden, da es auf Grund des höheren “Grundzuges”, einfacher abzurufen ist. Hier gewinnen alle Kiter ab ca 90 KG die oft am Wasser Kiten. Jetzt ist, bei Flachwasser einem grossen flachen Board und einer guten  Leichtwindtechnik, auch wieder Cruisen ab 7 Knoten für 90  KG Kiter drin.
Ob der 21 am schnee wie der alte Speed 2 19 schon bei 3-4 knoten geht wird sich erst zeigen…

Highend:
Konnte ich zwar leider nicht wirklich testen, es hatte ja nur 15 Knoten, aber über den Bereich von 8 bis 15 knoten legt der 21 seiner grösse entsprechend zu. D.H. das Highend liegt etwas unterm dem 19, genau Knoten will ich hier nicht nenn, Dies hängt wirklich stark vom Kiter ab. Aber der Trend ist klar das Highend ist recht hoch aber unter dem 19.

Fazit:
Muss sofort schnellst möglich her das Ding, gerade für die über 90 KG Fraktion bringt der 21 eine deutlichen Lowend gewinn. Unter 90 KG macht der 19 wohl mehr sinn. Ich freu mich schon auf die Lieferung der Flysurfer Speed 3 21 die wohl im September kommen wird.

Kunden Testbericht Flyboard 2009 vs 2010

Detto langjährige Freund und Kunde des Hauses Kitejunkie.com hat über die Ostertage mal das http://www.kitejunkie.com/advanced_search_result.php/keywords/Flyboard%20Fly%20Radical/search_in_description/1#mce_temp_url# gegen sein Flysradical M 2009 Testgefahren lest hier mehr dazu.

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