Wainman-Hawaii Gypsy 6.25qm – Testbericht

In Dänemark hatte ich an 3 Tagen die Möglichkeit den Wainmann-Hawaii (Rabbit-Gang 2.0) Gypsy 6.25m² ausgiebig in der Welle zu testen.

Der Kite macht einen soliden Eindruck – das Bag macht am Strand einen coolen Eindruck und hat raffinierte Features, wie z.B. den Pumpenhalter mit Klett und Mesh – der Kite ist von beiden Seiten stylisch bedruckt (Ober- und Unterseite verschieden).

Da der Kite nicht über ein One-Pump-System verfügt, muss man die Pumpe 4x an verschiedene Ventile anstöpseln und kurz pumpen.

Die Bar ist übersichtlich und der Trimmer ist hawaiian-style-heavy-duty – ohne Schnick und Schnack rein auf Funktion ausgelegt – es gibt 4 Safetyoptionen und ein Schulungs-Safety-Setup wird serienmäßig mitgeliefert.

Der Kite lässt sich in verschiedenen Setups fahren – neben „light- and strong-wind“ gibt es eine „up- und down-wind-Einstellungsoption“ UND ein Setup OHNE Wageleinen für noch direkteres Drehverhalten – ALLE Zusatzleinen für die Trimmoptionen liegen samt verständlicher Montageanleitung bei.

 

Am Himmel steht der Gypsy wie eine 1, das tief geschnittene Profil steht sehr stabil und der Kite lässt sich kaum von Böen aus der Ruhe bringen – er dreht direkt und definiert – dank der kurzen Bar mit mittleren Haltekräften lässt sich der Kite stets präzise steuern so, dass beim Wellenabreiten auch doppelte Kiteloops vorwärts und rückwärts spielerisch gelingen (ohne Wasserung).

Sollte der Kite dennoch einmal gedroppt werden startet er ultraschnell wieder (teilweise kann man mit dem Board sogar durchgleiten).

Vielen Dank an Jess für die Bilder 🙂 !

SUPERkini von O´Neill – der Allrounder!

Wer kennt als Frau die Problematik nicht:
Der Sommer ist da und die kitebare Sommerbrise ebenfalls. Im Bikini kiten wäre großartig, nur leider würde dann nach gefühlten zwei Sekunden alles vorbei sein, da das Höschen verruscht ist und das Oberteil sonst wo hängt – nur leider nicht mehr da wo ursprünglich bleiben sollte. Super nervig also und dann greift man doch lieber zu Lycra und Boardshorts.
Auch immer wieder erlebt: Bevor man so richtig Einsatz beim Lenkmatte fliegen, Beachvolleyball spielen oder ähnliches zeigt, zieht man sich lieber schnell was über. Nicht das noch was verruscht und das ganze dann evtl. in einer peinlichen Situationen endet -zwar zur Freude der Männer, aber nicht der Geschädigten.

DAS hat nun endlich ein Ende, dank des Superkini von O´Neill!
Sobald man ihn an hat will man diesen nicht mehr ausziehen. 🙂
Er hat einen sehr hohen Tragekomfort sowohl im Wasser als auch an Land. Durch die verschiedenen Schnürungen kann man sich das Superkinioberteil perfekt einstellen, auch die Hose ist bequem, denn auch da kann noch wieder geschnürt werden.
Ich persönlich finde es klasse, dass man von vorne denkt es sei ein Triangel, jedoch nicht die lästigen Nackenschmerzen nach einiger Zeit vom tragen eines herkömlichen Bikins hat. Die Hose passt sich perfekt den weiblichen Rundungen an, somit gefühlt wie eine zweite Haut.
Gerade im nassen Zustand macht es richtig Spaß sich mit dem Superkini zu bewegen, denn alles bleibt wie und wo es ist  ;-)!

Sowohl für lockeres Beachflair, als auch für Aktion am Strand oder im/auf dem Wasser ein absolutes muss für jede Sportlerin.
Das ganze ist nicht nur funktionell, sondern sieht auch noch gut aus! Zwei Komponenten die nicht sehr oft zusammen kommen – im Bikinibereich! 
Meine absolute Empfehlung für diesen Sommer – der SUPERkini ! B-) !

Hier mein Beweis:

Superkini_O´Neil

Liquid-Force ENVY 7.0 m² 2012 – Testbericht

 

Heute war es soweit, endlich genug Wind für mich und den 7er ENVY von Liquid-Force.

Der Kite scheint sehr robust verarbeitet zu sein und lässt sich leicht aufbauen – Liquid-Force-Kites bieten (neben einem herkömmlichen Einlassventil mit Rückschlag) ein extra großes Lufteinlassventil mit Rückschlag, diese misst ca. 4cm Durchmesser eine schnellere Befüllung. Der Kite steht stabil am Himmel und ist leicht zu kontrollieren, durch das gute Feedback über die Bar, spürt man gut, wo der Kite steht.

Für einen 7er hat der LF ziemlich viel Druck und geht früh los – es gibt ein Low-Wind und ein Strong-Wind Setup, in beiden fliegt der Kite sehr angenehm.

Die Bar verfügt über einen „Stopperball“ mit dem der Depowerweg stufenlos einstellbar ist.

Alles in Allem ein schöner Kite für windige Tage, der sowohl in der Welle, als auch bei Kiteloops eine gute Figur macht.

Vielen Dank an Ulf D., für die Fotosession B-) !

Sunset-Session in Brasilien (bei Kiel) mit Underground Kipuna 6`2" und Flysurfer 12er Speed3

 

Ein ganz normaler Feierabend in Kiel – leben wo andere Urlaub machen – I´m lovin´it 🙂 !

Letzte Woche Abends mit Speed3 in 12.0 m² und dem Kipuna 6`2″ Testboard in Brasilien (bei Kiel) – die Bilder sprechen für sich, ein geiles Board!!!

Vielen Dank an Ulf D. für das professionelle Einfangen der Momente 🙂 !

Wave-Session in Portugal / Kipuna 6'2 Testbericht

Mein Freund und ich hatten die Gelegenheit, ein Underground Kipuna in der Grösse 6’2 sowohl in heimischen Ostsee-„Wellen“ als auch in ernsthaften portugiesischen Wellen zu testen. Hier einmal grob unsere Eindrücke:
„Wave-Session in Portugal / Kipuna 6'2 Testbericht“ weiterlesen

Liquid Force Kitefish 5´3 Testbericht

 

Der Kitefish 5´3 von Liquid-Force ist ein vollwertiges Wellen-Spielzeug für den kleinen Geldbeutel. Er kann sowohl strappless, als auch mit den mitgelieferten Schlaufen gefahren werden. Der klassische-Fish-Shape hält was er verspricht, extrem wendig und eine große Gleitfläche für enge Turns und gutes An- und Durchgleiten in kleinen kurzen Wellen.
Die 3 Kiteboardfinnen wirken auf den ersten Blick zu klein und sorgen auch dafür, dass man das Heck in Turns leichtfüßig belasten muss, wenn man nicht sliden möchte, aber dank dieser Stummelfinnen lässt sich der Kitefish auch entspannt im Rückwärtsgang fahren. Den Fußwechsel bei Wenden und Halsen kann man sich als Twintip-Umsteiger also zu Beginn sparen. Erfahrene Wavekiter können hierdurch auch mit Bug voraus die Impactzone überwinden und dabei gute Höhe ziehen (anstatt im Switch rauszueiern) – vor der gewählten Welle dreht der Fish dann schnell und sauber in den Switch (Bur voraus) und schon kann man ordentlich Spray verteilen und die Welle wie gewohnt down-the-line abreiten.
Durch die Wakeboard-Schalenbauweise bedingt sich das relativ hohe Gewicht, dafür macht das Board einen extrem robusten Eindruck – Vollwaschgänge und Shorebreak werden diesem Board nicht viel anhaben können.

Vielen Dank an Ute und Ulf für die Bilder 🙂 !

ConzeptX Predator 130×40 Testbericht – ein preiswerter Allrounder

ConzeptX bietet mit dem Predator einen preiswerten Allrounder, der sich nicht verstecken muss. Das Predator ist in mehreren Größen & Breiten erhältlich – Design und Farbe ist bei allen Größen identisch – getestet wurde das kleinste Predator (130×40).

Das Board gleitet früh an, läuft sehr gut Höhe und lässt sich gut springen. Der hohe Fahrkomfort ist durch die abgerundete Outline auch bei kabbeligen Bedingungen enorm hoch – auch den Einsatz in der Welle scheut das Predator nicht, es carved willig „down-the-line“ und hat, sofern man bei engen Turns genug Druck auf das hintere Bein ausübt, sehr guten Gripp.

Die Materialien und die Verarbeitung sind ebenso wie Schlaufen und Pads deutlich hochwertiger, als man es in dieser Preisklasse erwartet.

Man bekommt ein tolles Board mit guten Allroundeigenschaften zum Sparfuchspreis – außer auf ein „cooles Image“ wie bei xxx muss man auf nichts verzichten.

ION FUSION 2012 Drysuit Testbericht

ION FUSION 2012 Drysuit Testbericht

 

Dieser Trockenanzug ist kein gewöhnlicher.

Der kaschierte Neopren ist dicker als der Stoff der herkömmlichen Trockenanzüge und bietet dadurch eine außergewöhnlich gute Wärmeisolation. Für den normalen Gebrauch genügt eine Unterhose und evtl. ein T-Shirt, welches den „Schweiß“ aufsaugt. Selbst bei Temperaturen von 0 Grad Celsius friert man nicht. Die Reißverschlüsse und Nähte sind sehr stabil und dicht. Sie lassen auch bei härteren Aufschlägen kein ungewolltes Wasser hindurch.

Das An- und Ausziehen des ION Fuse Drysuit geht recht zügig. Allerdings benötigt man eine zweite Person, die den Reißverschluss schließt und öffnet, da sich dieser am Rücken befindet. Eine gute Idee ist den Zughebel des Reißverschlusses zu verlängern, der die alleinige Anwendung ermöglicht. Für die Beweglichkeit gibt es durch den Reißverschluss am Rücken keine Beeinträchtigung.

Darüber hinaus bietet die Kapuze an Strand wie auch auf Wasser einen guten Wind- und Kälteschutz. Wer empfindlich ist, kann zusätzlich eine Haube aufsetzen. Durch die An- und Abknüpffunktion haben die Nutzer die Möglichkeit sich der Kapuze zu entledigen, was praktisch ist für diejenigen, die dies nicht mögen. Aber keine Bange, die Kapuze wird durch die Druckknöpfe so fest fixiert, dass es eine „ungewollte Entledigung“ schier unmöglich macht.

Weiterhin spricht die Verstärkung der Knie und Ellenbogen am Anzug positiv für sich. Diese sollen einer schnellen Abnutzung vorbeugen und machen sie dadurch resistenter ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Hier ist das „Tollen“ am Strand zur Abwechslung auch mal erlaubt! 😉

Auch optisch ist der ION Fuse der Knaller. Es gibt viele Trockenanzüge, die auf dem ersten Blick stylish wirken, sich aber angezogen als absolute No-go`s entpuppen. Der Schnitt des ION Fuse kommt dem einer guten Hose nahe und sieht sehr edel aus, ist aber nicht zu eng. Man fühlt sich nicht wie in einen „Sack“ gesteckt und kann sich gut bewegen. Zudem „schmeichelt“ er der Figur. Mir, bei meiner Größe von 1,83m und einem Gewicht von 100kg, passt der ION Fuse in XL wie angegossen. Sehr schön sind auch die vielen praktischen Taschen.

Der ION Fuse ist nicht schwerer als ein normaler Neoprenanzug und hat dadurch auch den gewohnten Tragekomfort. Für kürzere Schwimmeinlagen ist er genauso unproblematisch wie ein Neoprenanzug.

Fazit: Der ION Fuse ist zwar einer der teuersten Trockenanzüge, bedenkt man aber die gute Wärmeisolation, die gute Qualität des Stoffes und der Verarbeitung sowie den optischen style, auch im Vergleich zu den herkömmlichen Trockenanzügen, so liegt das Preis-Leistungsverhältnis im Rahmen. Ich persönlich finde den Preis für den ION Fuse mehr wie gerechtfertigt, und bin von der Qualität des Anzugs überzeugt. Für Wassersportler die vorhaben im Winter regelmäßig aufs Wasser zu gehen ist er meiner Meinung nach am besten geeignet.

Für alle die Interesse an dem ION Fusion bekommen haben, meldet Euch doch bei Kitejunkie.com (Micha).