Flysurfer Flysplit2 Test und VIDEO

Flysurfer FlySplit2

 

Flysurfer FlySplit2 1

Wir dürften die neuen Flysurfer FlySplit2 Kiteboards schon testen und haben beim VideoDreh eine Menge erlebt und viel Spaß gehabt 😉

Flysurfer FlySplit2 2 Flysurfer FlySplit2 3 Flysurfer FlySplit2 4

Das FlySplit2 ist ein super Kiteboard um im Urlaub nicht auf sein gewohntes Board verziechten zu müssen , da dass Packmaß des 139 X 43 cm  bei 76 X 43 cm liegt und bei dem 132 X 31 cm sind es 73 X 41 cm. Dadurch passt das Board in einen Koffer / Tasche / auf den Kitebag oder in den Kofferraum eines Autos !

Flysurfer FlySplit2 5 Flysurfer FlySplit2 6 Flysurfer FlySplit2 7

Das FlySplit2 basiert auf einem Radical5 , daher ist die Performance des Boards sehr ähnlich und gewohnt zum Radical5 !

Flysurfer FlySplit2 8 Flysurfer FlySplit2 9

 

Testbericht Flysurfer FlySplit 2 139 X 43cm

 

von Lars Bergweiler     Flysurfer FlySplit2 10

Die Ausgangssituation

Ende August bzw. Anfang September hatte ich das Vergnügen das neue FlySplit2 in 139 X 43cm für ein paar Sessions zu testen.  Dank der stabilen Wetterlage und dem damit verbundenen Windloch konnte ich das Board eher bei Leichtwind zwischen 10 kn und 18 kn testen. Am Haken hatte ich dabei einen Speed 5 in 15qm und 18qm bei üblichem Nordseekabbel.

 

Verarbeitung/Features

Flysurfertypisch ist das FlySplit2 durchweg sehr hochwertig verarbeitet. Der Materialmix aus Holzkern und Schaumbauweise sorgt einerseits für genügend Stabilität, gleichzeitig ist das Board aber angenehm leicht, was auch in Bezug auf Reisen und das Packmaß für Freude sorgt; darüber aber später mehr.
Das „Click n Ride“-  Stecksystem der Finnen sorgt für ein angenehm schnelles Zusammenbauen des Boards und hat sich bereits bei dem nicht teilbaren Radical 5 bewährt.
Wie beim Vorgänger setzen die Entwickler beim Splitsystem auf eine Nut-Feder Bauweise. Die beiden Boardhälften lassen sich sehr einfach zusammenstecken und nach der erfolgreichen Session wieder einfach auseinandernehmen.
Im Gegensatz zu Splitboards anderer Hersteller, ist das Stecksystem sinuskurvenartig geshaped, wodurch eine spürbar hohe Torsionssteife, ähnlich eines üblichen Twintips erreicht wird.
Die mitgelieferte Pad/Strap Kombi ist sehr bequem und lässt sich wie gewohnt durch 2 Klettriemen verstellen.

 

Die Outline

Die Outline des Boards erinnert sehr an das Radical 5 in 138 cm x 42 cm, so besitzt es ebenfalls eine asymmetrische Outline. Die Toeside ist also im Vergleich zur Heelside etwas kürzer. Dies verbessert die Kontrolle und den Komfort beim Toesidefahren und sorgt zudem für eine Gewichtsersparnis.
An der Heelside befindet sich ein relativ tief sitzender Channel, der sich über den Mittelteil des Unterwasserschiffs erstreckt. Die Bodenkurve des FlySplit2 ist eher flach gehalten.

Im Wasser

Dank der flachen Bodenkurve gleitet das Board sehr gut an und erreicht eine mittlere bis hohe Endgeschwindigkeit, bei der das Board stets gut zu kontrollieren ist.
Der Heelside Channel sorgt für einen angenehmen Kantengriff und hilft zusätzlichen Grip unmittelbar vor dem Absprung aufzubauen, dabei lässt es sich mit moderatem Kraftaufwand switchen.  Selbst bei ordentlich  Nordseekabbel verhält sich das Board erstaunlich laufruhig und generiert sehr wenig Spritzwasser. Wie zuvor kurz erwähnt, ist es selbst unter starker Belastung  ausgesprochen Torsionssteif . Enge Turns sind kein Problem, sodass man relativ schnell vergisst ein teilbares Board unter den Füßen zu haben. So errinnert es insgesamt in seinen Fahreigenschaften stark an das Radical 5

Fazit:

Mit dem FlySplit 139 X 43 cm  in der 2 Generation bringt Flysurfer ein Board auf den Markt, dass vor allem Rider anspricht, die oft und gerne in fremden Gefilden Kiten , daher ein möglichst geringes Packmass wünschen, gleichzeitig aber auf die Fahreigenschaften und den Komfort eines Radical 5 nicht verzichten möchten.

 

Feedback:

von Alexander Schmidt    Flysurfer FlySplit2 11

„Die Verarbeitung und das Design des neuen FlySplit 2 wirkt auf den ersten Blick schlicht aber durchaus hochwertig. Der Zusammenbau ist kinderleicht und völlig unproblematisch. Aus dem kleinen Koffer ausgepackt ist das Board in nur kurzer Zeit startbereit und wartet auf die erste Session“.

„Das FlySplit2 gleitet sehr früh an und erreicht schnell eine hohe Gleitgeschwindigkeit. Dabei bleibt das Board immer gut zu kontrollieren. Dabei ist das Flexverhalten des Board sehr harmonisch und das Board läuft sehr ruhig im Kabbelwasser. Der Einsatzbereich vom FlySplit2 ist riesig. Das Board spricht nicht nur Kiter an, die ein kleines,teilbares Reiseboard suchen sondern spricht auch Kiter an, die ein schönes Allroundboard suchen, welches ausreichend Pop für Freestyletricks und viel Kantengriff für fette Big Airs hat aber trotzdem noch sehr komfortabel ist und man stundenlange Freeridesessions bei allen Bedingungen genießen kann ohne, dass einem die Knie schmerzen“.

VIDEO :

 

Danke an :

Flysurfer Kiteboarding

Flysurfer Speed5 vs Speed4 by S. Brandt

Flysurfer Speed5 vs Speed4 LOTUS

Ein Testbreicht von Sascha Brandt

Sascha Brandt

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Leichtwind Testbericht von Kiting Benny möchte ich hier mit einem der Leichtgewichtsklasse anknüpfen.

Ich will mich nicht lange mit den technischen Neuerungen aufhalten. Wer sich den Bericht meines Kollegen Kiting Benny sorgsam

durchgelesen hat, weis das Flysurfer hier mal etwas tiefer in die Trickkiste gegriffen hat um den Flysurfer Speed5 zu entwickeln. Ich

hatte 2 gute Sessions in Mirns (Holland), mit unterschiedlichen Bedingungen.

Speed5 12

Bei der ersten Session blies mir der Wind bis an die 30knt, auflandig um die Ohren. Schnell war klar das

es ein guter Tag würde um den Flysurfer Speed5 9er auf Herz und Nieren zu testen. Der Start war bei den

Bedingungen sehr einfach. DerFlysurfer Speed5 füllte sich schnell bis in die Tips und stieg brav in den Zenit.

Gutmütig und extrem stabil steht der Flysurfer Speed5 im Zenit und wartet auf weitere Instruktionen.

am Wasser Speed5

Trotz einigen kurzen Böen die zu dem Zeitpunkt einbrachen, stand der Flysurfer Speed5 wie ein Fels in der

Brandung. Selbst das Reißen an den Leinen lies ihn nicht großartig stalln, geschweige den zum

kollabieren bringen. Beim Anfahren musste ich mich erst mal etwas umgewöhnen. Wie gewohnt

stark runter lenken und gechillt locker lassen war nicht. Hier möchte ich den Begriff aus dem

voran gegangenen Bericht „Tubelike“ wieder auf greifen. Es war notwendig die Bar immer etwas

stärker an zu ziehen um entspannt zu fahren. Für mich als Mattenflieger erst

ungewohnt. Nach kurzem eingewöhnen merkte man aber das Potenzial. Die Kraft ist feiner

dosierbar und bietet mehr Spielraum für Manöver. Der Flysurfer Speed5 geht weiter ans Windfenster, ohne an Zug zu verlieren.

Eine Eigenschaft die ich sonst so nur vom Sonic kannte.

Weiter gings mit den Sprungeigenschaften. Auch hier war es erst mal etwas anders.

Speed 5 12

Der Druckpunkt war früher. Liftpotenzial ist vorhanden um tatsächlich noch mal den einen oder

anderen Meter höher zu kommen. Um an die legendäre Hangtime zu kommen sollte der Flysurfer Speed5

jedoch etwas mehr bewegt werden. Den Kite stellen und die Aussicht genießen ist leider nicht

mehr so einfach, aber auch nicht dramatisch. Was mich wieder fröhlich stimmte waren die

Downloops. Er dreht schneller, sauberer, aber etwas weiter als sein Vorgänger in 8m2. Das muss

mitbedacht werden in dem man ihn etwas weiter hinterfliegen lässt. Man sollte dabei ebenfalls

etwas länger den Kite beobachten, da die Rückmeldung wo der Kite steht nicht so deutlich rüber

kommt. Die Landungen sind gutmütiger. Rider die schon mal mit einer Matte gedownloopt haben

kennen das. Ein kurzes stehen auf der Stelle, gefolgt von einem zweiten Lift nach vorne. Hier wird

alles etwas flüssiger. Der zweite Lift fällt nicht mehr so brachial aus und selbst bei einem späten

Loop bricht man keine Geschwindigkeitsrekorde mehr. Die Landungen an sich sind leicht zu

händeln. Fliegt man ihn zu weit aus dem Windfenster stallt er nicht so stark wieder zurück wie der

Lotus, um dann wieder auf zu gehen. Sondern behält sich einen leichten Druck (gerade genügend

um oben zu bleiben) bis er langsam wieder am Fenster steht.

Direkt danach kam der 8er Lotus ans Band wodurch ich mir noch mal ein besseres Bild machen

konnte. Hier fiel mir wieder der Unterschied in der Stabilität auf. Der Lotus wanderte in den Böen

nach vorne und Stallte ganz langsam wieder zurück. Nicht unangenehm, aber anders. Beim

Anfahren hatte ich das vermisste Easyriderfeeling wieder. Durch den auflandigen Wind war das

Wasser kabbelig. Diese unregelmäßigen Wellen machten es mir ein wenig schwer, immer die

richtige Kante zu halten. Der Lotus pufferte diese gefühlt besser ab, wo ich mich beim Flysurfer Speed5 oft mal

vergriffen habe und eher mal einen Schlag bekam. In der Windrange sehe ich für den Lotus

wesentlich mehr Luft nach oben. Aber der ganz kleine Bruder vom Flysurfer Speed5 ist ja auch noch nicht

draußen.

Speed5 am wasser

Die zweite Session in Mirns viel etwas kürzer aus. Bei 22knt schräg ablandig wagte ich mich mit

dem 12er aufs Wasser. Durch den Damm hatte ich Schwankungen und Turbulenzen bis runter

auf 12knt. Das juckte denn Flysurfer Speed5 jedoch nicht sehr. Erneut stand er sicher am Himmel. Böen und

Luftlöcher wurden locker weg gesteckt. Weiter draußen war der Wind gleichmäßiger um sich ein

Urteil bilden zu können. Auch hier die selben Eigenschaften. Durch die enormen

Höhenlaufeigenhaft hatte ich nie Angst nicht wieder zurück zu kommen. Jeder 2te Sprung war mit

Downloop und immer save. Den Gegentest zum 12er Lotus muste ich mir wegen der Zeit kneifen.

Kann aber aus Erfahrung abschätzen. Das ich so manche Böe nicht so einfach gemeistert hätte.

Mein Fazit:

Der Flysurfer Speed5 bringt ungewohnt viele neue Eigenschaften mit sich. Vom Technischen bis ins

Flugbild. Viele eingeschworene Lotusbesitzer werden sich mit dem neuen Barfeeling anfangs

etwas unwohl fühlen. Durch unser Kitejunkie Top­Trimmangebot haben wir jedoch schon eine

möglichkeit gefunden, mit wenigen Handgriffen, das Feedback zum Kite wieder näher zu bringen.

Damit rückt auch das entspanntere Anfahren wieder näher. Wer sich dennoch auf die

Serieneinstellung einläßt bekommt einen agileren Speed mit massiven Lift, stabileren Flugbild

und erfrischenden Händling.

Flysurfer Speed 5 KLB Testbericht by Kiting Benny

Flysurfer Speed 5 in 9 / 12 m²

KLB – Test

Schon bei den Bags wurde ein bisschen in den Farbtopf gegriffen , auf der Bagkappe ist ein Stück Deluxe+ Tuch in der Farbe des Kites eingenäht und das runde FS Logo drauf gedruckt.

Sonst sind die Bags genauso geblieben wie bei FS üblich .

 

Schirm grösse schon am Bag erkennen
Schirm grösse schon am Bag erkennen

 

Beim auspacken merkt man direkt , dass der Flysurfer Speed 5 nicht aus Lotus-Tuch , sondern aus Deluxe+ Tuch ist. Was etwas steifer ist als das noch beim Speed 3 verwendete „Deluxe“ Tuch. (das DLX+ kommt auch beim Sonic FR zum Einsatz).

 

speed5-tested-kitingbenny

Beim Blick auf die Waage des Kites fällt auf , dass die Gallerieleinen dünner und nicht mehr ummantelt sind um den Luftwiederstand zu minimieren. Der Speed 5 hat 4 Ebenen (A,B,C und Z)

und 2 Rollen auf jeder Seite.

Es sind 5 Ventile verbaut, 3 zentral in der Mitte und jeweils eins an den Seiten.

Das Befüllen des Kites ist super einfach und geht schön schnell.

Zum Auslassen der Luft ist ein Auslassventil an der Abströmkante vorhanden.

Den Flysurfer Speed 5 kann man jetzt auch „Kite only“ bestellen, damit sich die Bars zuhause nicht stapeln ;-).

Bestellen kann man die Infinity 3.0 Race-Bar o d e r Infinity 3.0 Airstyle-Bar

Die Bars im Detail :

mit Rollenadjuster und Raceleinen
mit Rollenadjuster und Race Leinen

 

 

 

Pull Pull Adjuster
Pull Pull Adjuster und Airstyle Leinen

 

Beim Starten füllt sich derFlysurfer Speed 5 sehr schnell , die Tips gehen auch schön auf und das flugfähige Profil ist schnell erreicht.

Sofort fällt auf , dass sich der Shape schon etwas geändert hat. Es ist etwas mehr

„Hochleister“ drin und das Profil ist etwas gebogener .

Beim Fliegen merkt man gleich, dass der S5 eng über die Tips dreht.

KLB Aktion mit Speed 5
KLB Aktion mit Speed 5

 

Die Depower ist wie von Flysurfer gewohnt sehr gut und effektiv.

Die Barkräfte sind sehr gering , was den Komfort erhöht und den Schirm etwas „Tubelike“ fliegen lässt. Wer sich mehr Rückmeldung und progressive Barkräfte wie man sie von den Vorgänger kennt wünscht, kann im Rahmen der Kitejunkie Top Trimm Garantie einen abgepassten Trimm haben. (kostenlos).

Lift und Hangtime passen
Lift und Hangtime passen

Bei sehr böigen Wind steht der S5 stabil und safe am Himmel , auch wenn er überfliegt , fällt er wieder ins Windfenster zurück (bekommt alos keinen Frontstall) wie wir das vom beim Speed 4 Lotus kennen und schätzen.

Die Safety der Infinity 3.0 Bar , ist eine Fronline-Safety (FLS). Beim Auslösen rutscht die Bar an der „Halben 5. Leine“ hoch bis zum Stopper und der Kite weht drucklos aus .

Flysurfer Speed 5 im aufgelösten Zustand
Flysurfer Speed 5 im aufgelösten Zustand

Der Relaunch, auf Land, ist mit ein bisschen „Mattenerfahrung“ kein Problem., für Mattenneulinge empfehlen wir eine Schulung.

Der Lift wurde gesteigert … Durch das „bessere“ Drehen ist der Lift etwas kräftiger .

Die Hangtime, mit gestellten Kite, ist etwas geringer, durch bewegen des Kites kann man sie aber besser raus zögern / verlängern als beim Speed 4 Lotus.

Die Upwind-Performance wurde auch gesteigert ! Das Höhe fahren ist jetzt noch einfacher und das Höhe gewinnen kein Problem 😀 .
sofort Bestellen

Fazit :

DerFlysurfer Speed 5 ist ein schöner Mix aus Speed 4 Lotus und Sonic FR

Er ist ein sehr ausgewogener Kite mit viel Stabilität , Depower , Deluxe+ Tuch ,

Im Vergleich zum Vorgänger, dem Speed 4 Lotus. Ist der Speed 5 erfrischender vom Flugverhalten, hat mehr Komfort wegen der geringeren Barkräfte (Wer das nicht will kann bei uns kostenlos einen geänderten Trimm haben, der etwas „Speedtypischer“ ist)

 

Vergleichstabelle Speed 4 Lotus zu Speed 5

Technical Data SPEED4 12.0 Lotus SPEED5 12.0
Area (m²) 12.0 12.0
Area (projected) 10,2 9.8
Aspect Ratio 5.8 6.15
Cells 39 41
Depth of the profile (cm) 167 160
Span in cm (flat size) 831 860
Line length (m) 21 21
Weight „Kite only“ (kg) 2,30 2,70
The Wind Range Chart is to be used as a point of reference.
It is based on a rider who weighs around 75kg (165lbs.)
Actual use will vary depending on your weight, skill level, conditions on the Water
or Land, Board Size , typ of board (Twintip or Hydrofoil) and skill level.
When choosing the Kite size always use common sense and always choose a smaller
size if you are not sure, especially when using the kite on land.
Wind Range (knots)  
– Water 9-26 9-26
– Land / Snow 8-23 8-23

 

Kiteland Boarding Video zum Flysurfer Speed 5

FS Sonic FR Testbericht

Hallo miteinander,

im Folgenden ein erster Eindruck vom Serien Flysurfer  Sonic FR in 11 mit ein paar ersten Vergleichen zum Chrono.

Wir werden den Bericht speziell was die Fahreigenschaften betrifft wohl in 1-2 Monaten updaten,

wenn wir einen langfristigen Vergleich haben.

Bisher getestet…

Ich bin den Serien Sonic in 11,4(?) 5 Tage in Folge an 4 bayerischen Seen bei extra konstanten bis

maximal bockigem Wind gefahren. So wie Mischa von kitejunkie.com 4 Tage seinen 18er. Und davor

zusammen ein paar Mal einen Proto in 15.

Infos zu den Fahrern im vorangegangenen Bericht „Speed4 vs. Chrono“:

http://kitejunkie.com/blog/2014/06/01/ozone-chrono-vergleich-speed-3-speed-4-lotus/

Setup und Trimm

Der Schirm kommt offenbar standardmäßig in einem auf Stabilität und Höhelaufen optimierten

Mixer Trimm von B = ca. -1,5cm und C = ca. -3 cm. Ich habe damit etwas rum gespielt und bin ihn am

Ende die meiste Zeit gerade gefahren, werde aber ggf. langfristig mit B= -0,5 cm C= -0,1 cm fahren.

Ich habe Armin schon gebeten, noch zu schreiben was seine Empfehlungen für Leichtwind,

Höhelaufen, etc. sind. Weiter sind wir beide Kites mit 27 m normaler Flugleine gefahren, was ich

auch empfehlen würde, wobei ich mit meinen 62kg langfristig wohl auf dünnere wechseln werde.

Hier hat ein Tausch an meinem Chrono von DC300/200 mit 1,8/1,6 mm auf DCP200/DC160 mit ca.

1,6/1,1 mm speziell aufgrund der langen Leinen von 24-30 m und dem geringeren Windwiderstand

an den Steuerleinen zu einem sehr deutlich direkteren Barfeeling und wahrscheinlich auch besserer

Sprungperformance geführt. Werde für die FS Kites jetzt warten bis die neuen Liros DC Leinen

lieferbar sind.

Konstruktion und Schirmpflege

Abweichende Konstruktion zum Speed 3 Deluxe ist natürlich die deutlich höhere Streckung, höhere

Zellanzahl und das dünnere Profil. Wobei letzteres im Vergleich zum Chrono immer noch etwas mehr

Balloning zeigt. Die Stammleinen sind wie beim Speed 2 wieder ohne Mantel, wenn auch ein

dünneres Material allerdings auch längst nicht so dünn wie beim Chrono. Ansonsten hat der Sonic

wie der Chrono keine Jetflaps aber dafür Fishing-Lines, wie auch die alten kleinen Speed 4 deluxe.

Beides für reine Hochleister sicher konsequent.

Aufgrund der Konstruktionsdetails (Fishing-Lines, Deluxe-Tuch, Stammleinen ohne Mantel,

trimmsensibler Hochleister) kann ich nur jedem der lange Freude an seinem Sonic haben will

empfehlen die Kiste mit möglichst wenig Stress fürs Material zu packen und zu transportieren:

Stammleinen bis 1,5 m ans Tip auf die Bar aufwickeln, Tuch möglichst wenig knicken, usw. Etwas

schade ist an dieser Stelle, dass alle Bags für ein Packen mit nur einmal in der Mitte knicken, der

aufgerollten Wurst, etwas zu kurz sind. Ich hoffe, dass FS hier nochmal Nacharbeitet und jeweils das

nächst größere Bag mit den Kites ausliefert.

Jammern auf hohen Nivaue, aber ein Pefekt passendes bag währe grösser.
Jammern auf hohen Nivaue, aber ein Pefekt passendes bag währe grösser.

 

Erster Eindruck – Zweiter Eindruck

Die ersten 3 Tage bin ich den Kite einmal bei sehr leichtem konstantem und zweimal sehr

wechselhaft und bockig Bedingungen gefahren mit Hydrofoil und kleinem Twintip. Danach hatte ich

mich eigentlich schon fast gegen den Kite entschieden, da er mir fürs Binnenland zu stressig erschien und

am Foil auch nicht früher los geht wie mein 10er Speed 4 Lotus. Sobald ich beide Schirme mit etwas

aktiver Unterstützung am Himmel halten kann reicht es fürs Foil.

Die Entscheidung für den 11er kam mit einem einzigen Schlag über den Teich am 4ten Tag. Für die

Strecke direkt Upwind von knapp 2 km hätte ich früher mit TwinTip und Chrono ein knappes Dutzend

Schläge und ½ h gebraucht. Mit dem neue Material nur 6 Minuten . Natürlich hat daran das Foil

den meisten Anteil, aber auch der Sonic läuft deutlich mehr Höhe am Foil als der Speed 4 und

wahrscheinlich auch wie der 12er Chrono auch wenn hier ein 1:1 Vergleich aussteht. Aber auch beim

Oldschoolen macht der Sonic sehr viel Spass, wenn auch die Toleranz gegenüber Unterspringen und

ähnlichem im verwendeten Setup gefühlt etwas geringer ist als beim Chrono, den ich aber primär in

15 m kenne.

Abbildung 2: Von den ersten 4 knt sofort Druck mit dem 11er Sonic wo ich mit dem 10er Lotus noch ein bisschen  Sinussen muss. Auf dem Bild war aber wie unschwer zu erkenn schon deutlich mehr Wind; Leichtwindbilder folgen.
Abbildung 2: Von den ersten 4 knt sofort Druck mit dem 11er Sonic wo ich mit dem 10er Lotus noch ein bisschen
Sinussen muss. Auf dem Bild war aber wie unschwer zu erkenn schon deutlich mehr Wind; Leichtwindbilder folgen.

Springen oder besser „Katapultieren“

Obwohl ich bisher am TwinTip wohl noch keine 20 knt gesehen habe, war beim Springen der erste

Eindruck, dass der Schirm trotz 27 m Leine deutlich brachialer anreißt als alles was ich bisher in der

Hand hatte. Bei den ersten Boardoffs hat es mir mehrmals das Brett aus der Hand gezogen, bis ich

mich an die höhere Sprungdynamik gewöhnt hatte. Eigentlich nicht zu erwähnen, aber unhooked für

Railey ist wohl eher nicht sein Ding, da macht der Chrono ggf. noch ein bisschen bessere Figur, kann

hier aber auch an der Größe 11er zu 15er liegen. Und auch über Kiteloops muss man bei einem 11er

mit 9 m Spannweite nicht sprechen, braucht man aber auch nicht: Einfach die Kiste gerade durchs

Windfenster jagen, Bar anziehen und man wird ordentlicher katapultiert als bei den meisten Loops.

 

Abbildung 3: Bilder vom Katapultieren folgen noch
Abbildung 3: Bilder vom Katapultieren folgen noch

Klapper und Verhänger

Der Sonic will hell wach geflogen werden, die Tendenz übers S-Schlagprofil verlorene

Leinenspannung wieder herzustellen ist da, aber gefühlt geringer als beim Chrono, der im absoluten

Lowend allerdings auch sehr anstrengend werden kann. Wenn der Sonic anfängt mit einem Ohr nach

innen zu fliegen braucht es sofort einen tiefen aber wohl dosierten Griff in die Steuerleine um ihn

abzufangen aber nicht abzuwürgen. Wer lieber entspannt passiv unterm Schirm hängt und die

Konzentration fürs Brett braucht, sollte daher lieber beim Speed 4 Lotus bleiben, der in 10 m in meinen

Augen auch ein sehr lustiger und gelungener Schirm ist. Auch mit meinem Speed 4 in 12 m war ich

glücklich, aber für meine 62 kg am Foil zu schnell zu groß war.

Auf der anderen Seite neigt der Sonic am Himmel weniger zu problematischen Verhängern als der

Chrono. Letzterer neigt dazu nach innen geflogene Ohren sehr dauerhaft in die Waage zu hängen, die

man dann nur mit sehr viel Mühe und Druck wieder ausgehängt bekommt, was bei wenig Wind bei

mir kürzlich am Foil schon zu einer unvermeidlichen Wasserung geführt hat. Der Sonic fliegt dagegen

harmonischer mit dem Tip nach innen und hängt es wie beim Ohrenanlegen am Gleitschirm sauber

nach hinten an den Leinen vorbei. Damit hat er dann zwar eine reduzierte, aber immer noch passable

Gleitzahl, wahrscheinlich besser als viele Tubes 😉 und natürlich weniger Fläche und Druck. Als ich so

ein Ohr bei besonders böigen Bedingungen an Land hatte, habe ich es bewusst drin gelassen, da der

Kite wie ein Gleitschirm damit schön stabilisiert und mit weniger und konstanterem Zug im Bock

gehangen ist. Ich muss nur noch lernen die Stellung, ohne verlängerte äußere A-Leinen, absichtlich zu

provozieren, auflösen kann man ein solches Ohr jederzeit ohne viel Druck.

Der Vollständigkeit sei allerdings noch erwähnt, dass der Sonic mich heute etwa 60 m hinter her

geschleift hat, mit eben genau zwei solchen Ohren, die ich nur schwer raus bekommen habe. Das

Ganze ist allerdings direkt nach dem Erststart am WFR mit ggf. zu wenig Luft im Schirm passiert und

in Kombination mit einer kleinen Schlaufe in einer äußeren B, ausgelöst durch einen kleinen Ast.

Relaunch und Erststart

Erststart war bisher abgesehen von der vorherigen Geschichte problemlos. Bin es eigentlich nicht

mehr gewöhnt Leinen zu checken, aber eventuell ist der Sonic hier ein bisschen anfälliger. In jedem

Fall verhält er sich beim Erststart unproblematischer als der Chrono, siehe hierzu letzter Bericht.

Ich habe den Sonic bisher noch in jeder der 5 Sessions wegen Steuerfehlern 1 bis 5 mal ins Wasser

bekommen. Zum Vergleich, mein 15er Chrono hat zum Teil über Monate kein Wasser gesehen, was

auch besser für ihn ist. Der Chrono startet, sauber auf die Nase gelegt, zwar auch absolut problemlos,

sollte aber mal ein Bonbon oder ein tief verhängtes Ohr dazu kommen kann es sehr schwierig bis

aussichtslos werden, zumal er auch kaum Wasser freilenzen kann. Hier zeigt sich die längere

Erfahrung von FS mit Wasser-Matten. Der Sonic neigt bei einem Absturz ggf. sogar zu stärkerer

Bonbon-Bildung, aber ich habe schon mehrere ziemlich unmögliche Stellungen ausgetütet

bekommen, die ich beim Chrono aus der Erfahrung gar nicht erst angefasst hätte. Dazu sei aber

gesagt, dass hierfür sehr viel Erfahrung und Feingefühl notwendig sein kann. Wer einen Schirm will

den man kaum versenkt bekommt und der auch bei wenig Wind immer wieder zum Fliegen kommt

sollte wie ich bei schwierigen Bedingungen lieber einen Lotus nehmen.

Für ein Fazit noch zu früh

Nur so viel, da die meisten Eindrücke bisher am Foil (Zeeko-Freerideflügel) entstanden. Dass man bei

4 knt fahren kann beeindruckt nach 5 Monaten Foil nicht mehr, aber wie weit sich der fahrbare

Winkel mit dem Sonic nochmal vergrößert hat beeindruckt nachhaltig. Windrichtungen spielen seit

einer Woche für mich keine Rolle mehr, alle Kurse sind erlaubt, ich fahr wohin ich will. 😛

Achtet auf dieses Zeichen, wir sehen uns in Luv ;-)
Achtet auf dieses Zeichen, wir sehen uns in Luv 😉

Abbildung 4: Achtet auf dieses Zeichen, wir sehen uns in Luv 😉

Actionpro X7 Kauftipp

Kauftipp im Videoaktiv Test

Das Fachmagazin VIDEOAKTIV hat in der Ausgabe 4/2014 einige Actionkameras getestet und darin die X7 zum Kauftipp erklärt.

hier geht es zum Testbericht:
http://www.videoaktiv.de/PraxisTechnik/CAMCORDER-Hintergrundinfo/Action-Cam-Test-Actionpro-X7-GoPro-Herausforderer.html

Die Actionpro X7 Kamera findest du hier in unseren Shop, lies dir auch die Produktbewertungen unseren Kunden durch!

 

actionpro x7 kauftipp

Ozone Chrono Vergleich Speed 3 Speed 4 Lotus

Hallo miteinander,
wie bereits angekündigt,
http://forum.oase.com/showthread.php?p=1121365#post1121365
wollten Mischa und ich (Bernd) euch detailliert von unseren Erfahrungen mit dem neuen Flysurfer (FS) Speed 4 und auch dem neuen Ozone Chrono berichten.

lotus-vs-chrono

Warnung:
Dies ist ein extra langer Testbericht von Nerds für Nerds. Alle Nobs bitte zu populärsprachlicheren Tests ausweichen! 😉

Und wir vergleichen hier ÄPFEL mit BIRNEN, für alle die sich nicht den ganzen Text durch lesen wollen.

Speed 4 Lotus = einfacher zu fliegen, Alltagstauglicher (Materail, starten laden usw)

Ozone Chrono = Race Hochleister der durch Lift und Hangtime ein brutales Freestyle potential hat, aber gerade in Sachen start, wiederstart aus dem Wasser und Laden bei Hack deutlich anspruchsvoller bzw eingeschränkter ist.

1 Voraussetzungen für den Test

1.1 Getestet wurde…

„Ozone Chrono Vergleich Speed 3 Speed 4 Lotus“ weiterlesen

Testbericht Flysurfer Cronix Tube Kite

Cronix ist der erste Flysurfer Tube Kite.

Cronix ist der erste Flysurfer Tubekiteschnell bestellen den cronix von flysurfer

 

Ein Kite von Flysurfer, der Rückwärts starten kann, sein Profil verändert und eine Waage hat und trotzdem ein echter Tube Kite. Ja der Cronix kommt mit einigen Neuerungen auf den Markt, die ihn einzigartig machen:

Rückwärts Start Video:

„Testbericht Flysurfer Cronix Tube Kite“ weiterlesen

Vergleichstest Wainman-Hawaii Kite-Waveboards – GAMBLER 5'11'' und MAGNUM 6'0''

Zwei ungleiche Brüder – Testbericht: Wainman GAMBLER 5’11“ und Wainman MAGNUM 6’0″


Bereits auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Brüder von dem Hawaii-Label Wainman deutlich, wie bei den Wainman-Kites tragen auch die Boards charakteristische Namen, die auf die Vorlieben des Sportgerätes hinweisen.

Das GAMBER ist ein echter Spieler – es eigne sich hervorragend für den Skate- bzw. Newschool-Wave-Style, auch Wave-Einsteiger schätzen das Board um Halsen und Wenden zu lernen, denn durch die Breite ist es sehr fehlerverzeihend und gleitet leichter durch als ein klassisches Waveboard – der reinrassige Fish-Shape hat eine breite gedrungene Form mit Swallow-Tail, Wingern an den Kanten, die das Heck noch breiter machen und Channels im Unterwasserschiff für definierte Führung nach Slides – optional lässt sich der Gambler im Quad-Fin-Setup (4 Finnen) oder als Truster (3 Finnen) fahren – das Board gleitet, wie die Outline verspricht, sehr willig an und hat seine Stärken in kleinen Wellen, wo es selbst radikale enge Turns willig mitmacht und nach dem Snap-Cut-Back sofort wieder zügig weiter gleitet – ideale Wellengröße zum Spielen sind 0,5-1,5 Meter – in Wellen ab 2 Metern wird dieser Shape in großen schnellen Turns etwas unruhig und braucht einen erfahrenen Piloten, der Kante und Finnen sauber carved.
Das MAGNUM dagegen mag es GROSS und hat ein klassisches Gun-Shape – gerade schmale Outline und Truster-Finn-Setup für die Bigdays – es gleitet mäßig an, ist durch die schlanke Outline wesentlich schneller und spurtreuer als das Gambler.
In Wellen AB 2 Meter kommt das Magnum erst richtig zum Zug – große schnelle gecarvte Turns mit viel Speed, hoher Laufruhe und voller Kontrolle sind seine Stärken. Beim Halsen und Wenden erfordert das Magnum viel Zehenspitzengefühl, da die schmale gestreckte Outline sehr sensibel auf Belastungswechsel reagiert und nicht so sauber durchgleitet wie das Gambler.


Fazit: Wer mit einem Wave-Board auskommen möchte und nicht regelmäßig hohe saubervlaufende 2+ Meter Wellen hat, wird mit dem Gambler häufiger Spaß haben, denn dieser eignet sich auch für Wave-Freestyle und macht zudem auf Flachwasser Spaß.

Flysurfer Speed4 10qm Deluxe Test mit Hüttengaudi in den Schweizer Bergen

Am Samstag den 24.10.2012 war es nicht einfach Schnee zu finden. Dennoch zogen Martina und ich Richtung Schweizer Alpen los, weil wir unbedingt den Flysurfer Speed4 testen wollten, den uns Mischa zum Testen gegeben hat.

Kurz mit unseren Schweizer Kollegen von Windfenster.ch(Denise,Sash) die Lage besprochen und uns dann für Cufercalhuette bei Sufers entschieden. Da man laut unhooked.ch und der Homepage von der Huette bis auf 1900m von Andeer mit dem Auto hochfahren kann, machten wir dies auch:-)

Denise und Sash haben sich dafür entschieden mit E-Bikes von Surfers bis zum Lai da Fons zu fahren. Haben sie aber nur teilweise gemacht 😉 Als wir dann auf 1900m ankamen, waren höchstens apere Bedingungen vorzufinden, also war erst mal laufen angesagt. Oben am Sendemast hatte es zwar 5bft. aus Süd aber keinen Schnee! Wir entschlossen uns zusammen mit Denise und Sash auf den Weg Richtung Cufercalhuette auf 2385m aufzubrechen.

Auf ca. 2200m wehte ein laues Lüftchen und es hatte eine fast geschlossene Schneedecke. Weiter geht’s hier:

Flysurfer Speed4 10qm Deluxe Test im Backcountry from Stefan666 on Vimeo.

Unser erster Eindruck vom Flysurfer Speed4 10qm Deluxe im unteren Windbereich:

Positiv:
– Stabilität
– Geschwindigkeit
– Relaunch/launch

-fliegt sehr früh

-macht ordentlich Leistung beim loopen

-Depower

Negativ:

– hohe Haltekräfte

-lenken im gedepowerten Zustand nicht möglich

ps: unbedingt den Expertentipp in der Anleitung Beachtung schenken und die Backlines einmal einschlaufen 😉