Vergleichstest Wainman-Hawaii Kite-Waveboards – GAMBLER 5'11'' und MAGNUM 6'0''

Zwei ungleiche Brüder – Testbericht: Wainman GAMBLER 5’11“ und Wainman MAGNUM 6’0″


Bereits auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Brüder von dem Hawaii-Label Wainman deutlich, wie bei den Wainman-Kites tragen auch die Boards charakteristische Namen, die auf die Vorlieben des Sportgerätes hinweisen.

Das GAMBER ist ein echter Spieler – es eigne sich hervorragend für den Skate- bzw. Newschool-Wave-Style, auch Wave-Einsteiger schätzen das Board um Halsen und Wenden zu lernen, denn durch die Breite ist es sehr fehlerverzeihend und gleitet leichter durch als ein klassisches Waveboard – der reinrassige Fish-Shape hat eine breite gedrungene Form mit Swallow-Tail, Wingern an den Kanten, die das Heck noch breiter machen und Channels im Unterwasserschiff für definierte Führung nach Slides – optional lässt sich der Gambler im Quad-Fin-Setup (4 Finnen) oder als Truster (3 Finnen) fahren – das Board gleitet, wie die Outline verspricht, sehr willig an und hat seine Stärken in kleinen Wellen, wo es selbst radikale enge Turns willig mitmacht und nach dem Snap-Cut-Back sofort wieder zügig weiter gleitet – ideale Wellengröße zum Spielen sind 0,5-1,5 Meter – in Wellen ab 2 Metern wird dieser Shape in großen schnellen Turns etwas unruhig und braucht einen erfahrenen Piloten, der Kante und Finnen sauber carved.
Das MAGNUM dagegen mag es GROSS und hat ein klassisches Gun-Shape – gerade schmale Outline und Truster-Finn-Setup für die Bigdays – es gleitet mäßig an, ist durch die schlanke Outline wesentlich schneller und spurtreuer als das Gambler.
In Wellen AB 2 Meter kommt das Magnum erst richtig zum Zug – große schnelle gecarvte Turns mit viel Speed, hoher Laufruhe und voller Kontrolle sind seine Stärken. Beim Halsen und Wenden erfordert das Magnum viel Zehenspitzengefühl, da die schmale gestreckte Outline sehr sensibel auf Belastungswechsel reagiert und nicht so sauber durchgleitet wie das Gambler.


Fazit: Wer mit einem Wave-Board auskommen möchte und nicht regelmäßig hohe saubervlaufende 2+ Meter Wellen hat, wird mit dem Gambler häufiger Spaß haben, denn dieser eignet sich auch für Wave-Freestyle und macht zudem auf Flachwasser Spaß.

Wainman-Hawaii Gypsy 6.25qm – Testbericht

In Dänemark hatte ich an 3 Tagen die Möglichkeit den Wainmann-Hawaii (Rabbit-Gang 2.0) Gypsy 6.25m² ausgiebig in der Welle zu testen.

Der Kite macht einen soliden Eindruck – das Bag macht am Strand einen coolen Eindruck und hat raffinierte Features, wie z.B. den Pumpenhalter mit Klett und Mesh – der Kite ist von beiden Seiten stylisch bedruckt (Ober- und Unterseite verschieden).

Da der Kite nicht über ein One-Pump-System verfügt, muss man die Pumpe 4x an verschiedene Ventile anstöpseln und kurz pumpen.

Die Bar ist übersichtlich und der Trimmer ist hawaiian-style-heavy-duty – ohne Schnick und Schnack rein auf Funktion ausgelegt – es gibt 4 Safetyoptionen und ein Schulungs-Safety-Setup wird serienmäßig mitgeliefert.

Der Kite lässt sich in verschiedenen Setups fahren – neben „light- and strong-wind“ gibt es eine „up- und down-wind-Einstellungsoption“ UND ein Setup OHNE Wageleinen für noch direkteres Drehverhalten – ALLE Zusatzleinen für die Trimmoptionen liegen samt verständlicher Montageanleitung bei.

 

Am Himmel steht der Gypsy wie eine 1, das tief geschnittene Profil steht sehr stabil und der Kite lässt sich kaum von Böen aus der Ruhe bringen – er dreht direkt und definiert – dank der kurzen Bar mit mittleren Haltekräften lässt sich der Kite stets präzise steuern so, dass beim Wellenabreiten auch doppelte Kiteloops vorwärts und rückwärts spielerisch gelingen (ohne Wasserung).

Sollte der Kite dennoch einmal gedroppt werden startet er ultraschnell wieder (teilweise kann man mit dem Board sogar durchgleiten).

Vielen Dank an Jess für die Bilder 🙂 !

Flysurfer Speed3 12qm in der Welle (Klitmöller 9.2012)

5 Tage DK Klitmöller (Cold Hawaii) mit 12er Speed3 von Flysurfer und dem Underground Kipuna 6´2″ – ein paar Eindrücke…

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VIDEO hier clicken: ungeschnitten und unzensiert

Vielen Dank an Jess und Marcus für die Bilder 🙂 !

Kitesurfen in Portugal (Algarve) – Sommer, Wind, Wellen und Platz satt

Eine Woche Portugal – jeden Tag ab frühem Nachmittag Wind für Flysurfer 12er oder 21er SPEED3,5 CE – angenehme 30-38 Grad – wahlweise geschützte Flychwasser-Lagune oder Atlantik-Swell – UND jede Menge Platz 🙂

Flysurfer CE (Coloured Edition) Speed3 21.0

 

Der neue Flysurfer CE Coloured-Edition ist da – sieht ungewohnt aus, aber gefällt und passt farblich perfekt zu meinem Board – die serienmäßige Infinity-Bar 2.0 ist eine Bereicherung, sie dreht ohne Widerstand und Klacken aus…

 

 

 

Liquid-Force ENVY 7.0 m² 2012 – Testbericht

 

Heute war es soweit, endlich genug Wind für mich und den 7er ENVY von Liquid-Force.

Der Kite scheint sehr robust verarbeitet zu sein und lässt sich leicht aufbauen – Liquid-Force-Kites bieten (neben einem herkömmlichen Einlassventil mit Rückschlag) ein extra großes Lufteinlassventil mit Rückschlag, diese misst ca. 4cm Durchmesser eine schnellere Befüllung. Der Kite steht stabil am Himmel und ist leicht zu kontrollieren, durch das gute Feedback über die Bar, spürt man gut, wo der Kite steht.

Für einen 7er hat der LF ziemlich viel Druck und geht früh los – es gibt ein Low-Wind und ein Strong-Wind Setup, in beiden fliegt der Kite sehr angenehm.

Die Bar verfügt über einen „Stopperball“ mit dem der Depowerweg stufenlos einstellbar ist.

Alles in Allem ein schöner Kite für windige Tage, der sowohl in der Welle, als auch bei Kiteloops eine gute Figur macht.

Vielen Dank an Ulf D., für die Fotosession B-) !

Sunset-Session in Brasilien (bei Kiel) mit Underground Kipuna 6`2" und Flysurfer 12er Speed3

 

Ein ganz normaler Feierabend in Kiel – leben wo andere Urlaub machen – I´m lovin´it 🙂 !

Letzte Woche Abends mit Speed3 in 12.0 m² und dem Kipuna 6`2″ Testboard in Brasilien (bei Kiel) – die Bilder sprechen für sich, ein geiles Board!!!

Vielen Dank an Ulf D. für das professionelle Einfangen der Momente 🙂 !