Redbull Ragnarok 2015

Hallo zusammen,

ich habe hier für euch einen kleinen Bericht von dem Megaevent Redbull Ragnarok!

Ragnarok ist in der alten norwegischen Mythologie der Kampf der Götter und Riesen, in dessen Folge die ganze Welt untergeht. Heimdal bläst sein Horn zur Schlacht und Ragnarok nimmt die Herausforderung an – llediglich die Helden werden zum Schluss überleben. Red Bull hat sich diesen Mythos zum Thema gemacht und ein Rennen der Superlative kreiert. Die besten Snowkiter sollen wie in der Mythologie, die Schlacht ihres Lebens in Form eines 100-km- Snowkiterennens mit vielen Herausforderungen bestreiten – nur die Besten kommen in das Ziel und gehen als Helden vom Feld.

Dieses Jahr fand der 5. Red Bull Ragnarok in Haugastol / Norwegen unter erschwerten Bedingungen statt. Statt vormals 200 Starter durften in diesem Jahr 300 Teilnehmer antreten, eine 30-m-Klippe musste bezwungen sowie 5 Berge erklommen werden – alles in unwegsamen Gelände und unvorhersehbaren Bedingungen.
Auch ich habe diese Herausforderung gestellt und wurde durch Schwerelosigkite, Flysurfer Kiteboarding, Kitejunkie, Alprush sowie Fancy hierbei unterstützt. Dies waren die optimalen Partner für dieses Event, da mir das bestmöglichste Material zu Verfügung gestellt wurde.

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Der Renntag fing um kurz vor 7 für mich an. Um 9 Uhr war das Racemeeting angesetzt – alle Rider versammelten sich in einem Zelt. Das Rennen mit all seinen Regeln und Aufgaben wurde hier noch einmal genau erläutert und auf sämtlichen Gefahren hingewiesen. Auf jeden Berg befindet sich ein Checkpoint der zu finden und passieren war. Das Schwierige hierbei war, sich am Start einen bestmöglichsten Platz zu erkämpfen um ohne Behinderungen durch die Gates zu kommen. Insgesamt gab es 6 Gates und um diese zu erreichen musste man zwei Downwindkurse zwei Upwindkurse und zwei Amwindkurse fahren.
Nach dem Racemeeting, wurde unser Equipment in die Busse geladen und zu dem Austragungsort transportiert – der Aufbau war bereits in vollem Gange. Am Anfang des Tages war der Wind bei circa 20 – 25 kn so das man mit einem 7er -11er Kite gut angepowert fahren konnte. Darauf hin haben wir einen 9er und 11er Boost sowie einen 11er Sonic aufgebaut. Aufgrund des Wetters wurde der Racestart mehrmals verschoben, da wir auf einem der Berge mit einer 30-Meter-Klippte unbedingt gute Sicht brauchten. Letztendlich bin ich dann mit einem 11er Boost zur Startlinie gedüst, was zu diesen Zeitpunkt genau der richtige Schirm war.

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Um 14 Uhr fiel das Startsignal – „Go-go-Go!!!“ Dies war so ein Moment im Leben den man nie vergessen wird – die Luft war wie elektrisiert. Vielen Schirme haben sich direkt am Start ineinander verknotet, andere Kiter haben die Schirme gedroppt – das pure Chaos. Nach dem Gate 1,2,3,4 und 5 passiert waren  begab ich mich auf den Weg zu Gate 6 welches komplett im Luv von mir lag. Zeitgleich droppte der Wind auf bis 6-8 kn runter sodass an ein Weiterfahren nicht zu denken war. Da hieß es Snowboard abschnallen, an die Leash hängen und den Berg zu Fuß erklimmen. Da der Schnee um diese Tageszeit bereits extrem sulzig und teilweise auch sehr Tief war, war dies eine sehr kräfteraubende Angelegenheit da ich doch einige Höhenmeter überwinden musste. Oben am Kam angekommen, konnte ich den Schirm wieder starten und zum Zielgate fahren. Letztendlich musste ich hier meine Challenge beenden, da für die erforderlichen 4 Runden (= 100 km) nur 5 Stunden Zeit war und ich durch den wenigen Wind für bereits eine Runde ca. 3 h gebraucht hatte und mein größerer Reserveschirm bereits auf der Rennstrecke unterwegs war.

1/3 aller Teilnehmer, also 100 Kiter haben bereits vor Abschluss der ersten Runde abgebrochen – der wenige Wind aber auch Verletzungen sowie falsches Material wurden ihnen hier zum Verhängnis.
Ich habe in der Kategorie Snowboard Men den 63 Platz erreicht und darf mich auch 2 bester Deutscher in dieser Klasse nennen.

Eines ist aber jetzt schon sicher, auch im nächsten Jahr werde ich dem Horn von Heimdal wieder folgen und versuchen in der Schlacht zwischen Gut und Böse als Held vom Schlachtfeld zu gehen.

 

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Ozone Team 2015

Seit Anfang dieses Jahres fahren Fabio und ich für Ozone!

Gemeinsam freuen wir uns auf die neue Saison und natürlich auch auf die Zusammenarbeit mit Ozone.

Hier ist unser erstes Video mit unserem neuen Material:

Ozoen Team 2015 from Marvin Lorenzen on Vimeo.

Wir bedanken uns bei Ozone für die tolle Unterstützung sowie bei Kitejunkie.com und Trampa!!

Auf in eine erfolgreiche Saison 🙂

Kitesurfen in Djerba (Tunesien)

Über die Osterferien sind mein Vater und ich in den Kitesurfurlaub nach Djerba geflogen. Wir waren dort an der Kitestation Les Dauphins am Spot „Blaue Lagune“, welcher überall stehtief ist und sich mit seinen 40 qkm hervorragend für Anfänger und auch für Fortgeschrittene als Kiterevier eignet. Die Wassertemperaturen lagen bei 16+ Grad Celsius, deshalb war es im Shorty zu kalt. An allen Tagen außer dem letzten (wo sich der Wind nach norden drehte und nachließ) hatten wir um 20 Knoten Wind. Diese Bedingungen haben wir aktiv und erfolgreich genutzt, es hat und sehr viel Spaß gebracht und wir werden Djerba mit sicherheit noch mal besuchen.

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Snowkite Urlaub in Boží Dar

Da in Berlin diesen Winter fast kein Schnee gefallen ist, hatte ich große Hoffnungen für unsere reguläre Winterreise nach Boží Dar. Man kann es nur als Glück bezeichnen, dass wir dort Sonne, 50-80 cm Schnee und dazu passende 10-20 Knoten Wind vorfanden.

Eine große Überraschung in diesem Jahr war der neu gebaute Skilift Hranice, welcher den Spot vor der Pension Na hranici zu einer sehr kleinen Fläche macht. Im Gegensatz zum längsten der Novako Skilifts kann man die Hranice nicht an der Seite des Waldes überqueren, und somit hat man nicht mehr die Möglichkeit den Spot beliebig zu wechseln.

Bis Mittwoch sind wir Dank der passenden Windrichtung aus Süd-West links vom Skiareal Novako gefahren, bis der Wind aus Norden kam (Boží Dar ist bei allen Windrichtungen außer den nördlichen befahrbar, der Wind wird zu böig).

Trotz der Einschränkungen haben wir das Schneeparadies mit viel Spaß genossen!

Einige Action Bilder:

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Windige Grüße,
Micha

Sundowner Schillig mit dem 21er Flysurfer Speed 4 Lotus

Wie sagt man so schön? Man soll die Rosinen rauspicken..Aufgrund eines markanten Wetterumschwungs in Kroatien entschieden wir uns nach zwei Wochen weiter zu reisen um den Sommer noch ein wenig genießen zu können. Zielort war diesmal die Westseite des Niederländischen Ijsellmeeres. Als wir ankamen wurde uns allerdings erst einmal ein ordentlicher Dämpfer verpasst. Blaualgenteppich hurra!Schillig-Sundowner

Auf die Brühe hatten wir keine Lust (zudem Gesundheitsgefährdend), somit gings flux weiter nach Schillig im schönen Ostfriesland Deutschlands. Windvorhersage war maßgeschneidert für den 21er Lotus = Lowwind.

 

Ein kleines Video von einem tollen Sundowner findet ihr hier: Klick

 

 

 

Ukusno Kroatien – Ein wenig den Sommer nachholen

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Aufgrund des nassen Sommers der vergangenen Wochen entschieden Ela und Ich uns auf den Weg in wärmere Gefilde zu machen, bevor die Snowkitesaison wieder hereinbricht. Bulli gepackt mit Sack und Pack und gib ihm. 1400 km lagen diesmal vor uns. Mit ein bischen Brumm Brumm, Möp Möp,Mautgebühren und viel Wasser auf der Fahrbahn kämpften wir uns durch den Regen durch Süddeutschland, Österreich, Slowenien und final durch das Velebit-Gebirge in Kroatien. Auf den letzten Kilometern wurde uns eine klare Ansage von Mr. Bura persönlich gemacht. Starke Windböen peischten übers Velebit-Gebirge und zwangen viele zu langsamen Fahren oder die Zweirradfahrer zum Absteigen. Weißte Bescheid. Als Ziel fuhren wir das verträumte kleine Städchen Nin bei Zadar an. Warum? Weil es hier die besten Kitesurfbedingungen des Landes gibt. Zumindest, wenn man nicht scharf auf Steilküste und gefährlichen Kiteeinstiege mit zerklüfteten Felsformationen steht.
Nin bietet eine stehtiefe Bucht für die Monsterwakestylekillerkitern oder den flachen Wasserspeedpistenjägern oder einfach nur traumhafte Bedingungen für Anfänger und entspannte Freeridesessions.
Der „offizielle“ Kitespot mit ansässiger Kiteschule Surfmania liegt mitten auf einer Sandbank, welche die Bucht und die Adria von einander trennen. Choppy Konditionen kannste auf Meerseite haben mit traumhaften Blick aufs Velebit-Gebirge. Mit peischender Bura sind auch ein paar kleine Wellen drin. Bura ist DER Wind welcher aus Nord, Nordost vom Velebit-Gebirge runterkommt und in den ersten Tagen Dir die Shorts vom Hintern reißen kann. Nicht umsonst werden die Dächer der Wohnhäuser sehr massiv gebaut…
Bura bringt Wind mit bis zu 100 km/h – am Anfang am stärksten – bringt meist wechselhaftes Wetter, sorgt allerdings dafür das Du mit dem 8/9er viel Spaß bekommst. Wind kommt Onshore. Mit abflachenden Bura werden die Bedingungen humaner und Du nimmst Dir nen 12er in die Pfoten und kitest bis zum Umfallen meist 3-5 Tage durch, denn Du weißt nicht was danach kommt. Bura ist meist ein wenig Böig aber machbar und wie ich finde der beste Wind den die Ecke zu bieten hat.
Mit steigenden Temperaturen wird der Spot auch von Thermik unterstützt, welche meist am frühen Nachmittag beginnt. Aufgrund des meist eher böigen Windes liegts Du mit einem 12er und etwas größerem Brett genau richtig um auch stärke Böen abzufedern und Windlöcher zu durchgleiten. Vor und nach Bura gibts Maestral aus West. Gut und Sideshore. Ostwind kommt übers Festland und der Stadt daher löchrig. Besser auf Meerseite raus, da die Bucht zu sehr abgedeckt ist.
Wenn der Wind aus Süd kommt (der Jugo), dann gibts meist Regen und ablandigen Wind. Den hatten wir allerdings nicht. Rundum ist der Spot fast genau so gut wie der Ringköbing Fjord in Dänemark, zwar weniger Wind, dafür aber Badewetter und Shortstime!

Aber nun zurück zum Trip. In den ersten beiden Nächten lies uns der Bura nicht schlafen. Der Bulli wurde kräftig durchgerüttelt und unserem Vorzelt wurde alles abverlangt. Sturmbänder sind Gold wert!
Campen kann man rund um den Kitespot an verschiedensten Stellen. Einfach mal Google-Maps bemühen. Aufpassen bei der Platzwahl, besser keine Senke nehmen. Es gab während des Aufenthaltes mehrere Monsunartige Regenfälle und setzten so ziemlich jeden Campingplatz komplett unter Wasser.
Oder man nimmt sich ein Apartmani direkt am Wasser.
Nachdem der Sturm sich ein wenig gelegt hat, war mein 12er das Mittel der Wahl und ich hatte 3 Tage die wärmsten Sessions meines Lebens. Shorts und Lycra, herrlich! Kleine Freeride-Orgie entlang der Küste entnehmt Ihr bitte dem Youtube-Link am Ende.

Der Ausblick bei schönem Wetter aufs Velebit-Gebirge ist einfach nur traumhaft. Das Wasser glasklar und die Temperaturen eine Wohltat nach den letzten feuchten Wochen in DE. Im gesamten Urlaub flog ich den 12er. An windlosen Tagen reichte leider auch nicht der 21er Flysurfer Speed 4 Lotus vom Mischa um ein bischen Spaß zu haben. Der Wind lag dann meist bei 0-7 kn. Völliger Strömungsabriss und somit war auch nicht an eine geile Leichtwindsession zu denken. Naja, wäre der 21er nicht mit dabei gewesen, dann hätte es wahrscheinlich gar keinen Wind gegeben. Kennt Ihr ja ;-). Wenn man ein paar Tage gekitet ist, dann wird man wenigstens entspannter und erkundet auch ein bischen das Land. In Nin selbst gibt es ein paar kleine Läden, die ältestete und kleineste Kirche des Landes, Überbleibsel von den Römern und fantastisches Essen. Abends Essen bei einheimischer Livemusik draußen bei lauhem Lüftchen, unbedingt ein Muss. Sehr lecker, gut und günstig.
Wenn Ihr Party braucht, dann setzt Ihr Euch in den Linien-Bus (fahren stündlich) und fahrt nach Zadar, da wird die Nacht zum Tag. Frisches Gemüse gibts an jeder Ecke direkt aus dem Garten. Mmmhhhhh, lecker. Einheimische sind sehr freundlich – Hier ist man als Tourist noch willkommen!

Nach knapp zwei Wochen kündigte sich leider wieder viel Regen an, das brauchen wir nicht. Kurz um wir reisen weiter und der Sommer geht weiter allerdings an anderer Stelle ;-). Lasst Euch überraschen.

Link Youtube: Klick

 

 

Kitejunkie goes Ironman 70.3

Nachdem der Muskelkater abgeklungen ist, ein kurzer Bericht von meinem ersten Ironman 70.3 in Wiesbaden:

Der Startschuss zum Schwimmen fällt um 8:25 Uhr zu einem der anspruchvollsten Ironman 70.3 Bewerbe in Europa. Hier wird nicht umsonst der Ironman Europameister gekürt. 2600 Starter stehen bereit. Nach 1,9km schwimmen (39min) geht es an die anspruchsvolle Radstrecke. Nur noch das eigene Rad finden und umziehen. 90km und 1500 Höhenmeter müssen durch den Taunus absolviert werden. Es gilt an den Anstiegen nicht zu überziehen um noch genug Kraft  für den noch zu absolvierenden Halbmarathon zu haben. Nach 3h44min geht es auf die 21,1km hügelige Laufstrecke durch den Wiesbadener Kurpark. Nach einem schnellen Wechsel müssen vier Runden um den Kurpark absolviert werden und das Publikum feuert jeden Läufer frenetisch an. So gepusht finishe ich nach 2h11min das Laufen und in einer Gesamtzeit von 6h46min meinen ersten Ironman. Und ich denke es war nicht der Letzte;-)

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Kitesurf Urlaub in Kroatien

 

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Der lang ersehnte zweiwöchige Urlaub in Kroatien stand vor der Tür! Der Spot (Nin) an welchem mein Vater und ich waren war, was die Umgebung betraf, wunderbar: Sand (nicht üblich an der Kroatischen Küste) Glasklares Wasser von ungefähr 50 Zentimeter tiefe bei einer Entfernung von 150 Metern vom Strand, Berge im Hintergrund sowie auch auf der anderen Seite vom Strand eine alte Burg.

Leider hatten wir auch mit Nachteilen leben müssen: Da unsere Familie in der nah liegenden Stadt Zaton Unterkunft fand musste mein Vater jeden Tag 20 Kuna (ca. 3€) Parkplatzgebühr am Spot zahlen. Das hatte kein Problem sein sollen, wenn Wind vorhanden wäre. Wir haben thermischen Wind ab Mittag erwartet, aber wenn dieser kam waren es unter 10 Knoten was für mich und die 21er Flysurfer Speed 3 CE reichte, aber nicht sonderlich Spaß machte. Weil mitten in der KITEZONE (mit Schildern begrenzt) kleine Kinder aufsichtslos rumrannten und teilweise, was sehr „lustig“ war :/ , den Schatten des Schirms verfolgen.

Während der ersten Woche habe ich bei der Kitesurfschule Surfmania bei Marko meine Kitesurf Lizenz (VDWS, Level 6) gemacht. In der ersten Woche habe ich es auch geschafft unserem Slingshot Rally in 14qm einen Schnitt in die Fronttube zu verpassen welcher aber einwandfrei von Daniel Malusa von der Zweiten Kiteschule: Kitesurfcenter Kiteboarding Croatia sehr professionell (mit Lifetime-Garantie) repariert wurde.

Endlich kam am Ende der zweiten Woche Bura (nördlicher Winterwind)! Mein Vater und ich fuhren extra früh los um möglichst lange zu kiten zu können… Wir haben uns ein bisschen zu früh gefreut der Wind war hakig und sehr, sehr, sehr böig! Ich packte zu erst einen 10er Gin (G)uru aus doch als mir eine heftige Böe von ca. 26 Knoten um die Ohren pfiff wurde mir klar, dass ich doch lieber die 7er North Vegas anleinen soll. Gerade als der Kite in der Luft hing hatte der Wind anscheinend keine Lust mehr und wurde so schwach das nicht einmal die Fahnen welche an der Kiteschule angebracht waren sich bewegten. So ging es den ganzen Tag weiter … Einfach zum Kotzen!

Nach ein paar weiteren solchen Tage an denen der Wind ein bisschen konstanter wehte ist mein Vater auch ein wenig voran gekommen.

Während dessen habe ich sämtliche neue Sprünge auf dem Wasser gelernt darunter den Kiteloop, die Transition und die Backroll.

Kitefliresmeeting Fanö 14

Einige Wochen sind seit dem Kitefliresmeeting vergangen. Wie jedes Jahr sah man sowohl alte als auch neue Gesichter.  Von meinen Teamkolegen Pascal, Emmanuel und Benny, über Freunde wie die Jungs von Ewigkite, bis zu Bekannten aus der Einleinercene. Strand und Windverhälltnisse Luden Drachenflieger aus der ganzen Welt ein.  So wurde aus demm Urlaub schon eher die Mission denn Strand mehr zu Rocken als alle anderen.

So entstand dieses Video mit unseren Kitejunkieridern und einem Specialgast.

Mission Fanö HD1 from Sascha Brandt on Vimeo.