Manchmal darfs auch nen Tube sein

…Zum Beispiel wenn Windfinder böigen Wind mit 20 bis 32 Knoten vorhersagt.  Dann durfte mein 8er Kitefactory Maori das erste mal seit dem Frühlingsfest auf Tarifa im letzten Jahr endlich wieder aus der Tasche.  Immernoch skeptisch, ob ich mit dem Kauf  des Flysurfer Radical in S nicht bei 90 kg nicht doch etwas übertrieben habe, wanderte es neben dem L in den Kofferraum und es ging ab zum Strand. Dort angekommen war schnell klar, dass heute das S endlich zu seinem ersten Einsatz kommen sollte. Also nach langer Zeit wieder die Pumpe geschwungen, nochmal konzentriert angeleint und schnell auf Wasser vor der nächsten Bö (nicht lachen, wird wirklich so geschrieben…)

Und was soll ich sagen: Ich werd bekloppt, es geht: Trotz Windschwankungen von 10 Knoten und mehr, trotz Kabbel bei Hochwasser und für meine Gewichtsklasse winzigen Board. Der Maori fängt sehr gut alle Böen ab und bleibt selbst bei Start und Landung gut kontrollierbar. Also ein klarer Preistipp für Anfänger oder als gutmütiger Sturmkite! Begeistert hat mich aber vor allem das Radical S. Es gleitet super an und hat trotz der Kürze keine Brems- oder Sinkereigenschaften, wie ich es schon mal beim XRide hatte. Da waren allerdings auch etwas andere Windbedingungen und eine andere kitegröße angesagt.  Es wirkt sehr beweglich, man kann die Kannte aber sehr gut fühlen.

Da meine Fotografin leider etwas Wasserscheu bzw. besorgt um ihre Kamera ist, gibt es leider keine Bilder auf dem Wasser… daher muss ein Bild eines erschöpften, aber glücklichem Bezwinger der Elemente reichen 😉

Markus nach Sturmsession
Das Ding aus den Wellen

Ostern in Osterfriesland…

… und alle Kitejunkies sind dabei. Naja alle ist jetzt vielleicht übertrieben, aber neben Chris und Christian, war auch ich am Wochenende in Ostfriesland und konnte endlich wieder Kiten. Ein ungeplantes Treffen sozusagen. Hinzu kamen noch eine Menge anderer bekannter Gesichter, so dass man sich gleich „zuhause“ fühlte.

Dank der großen Probleme Kitesurfgenehmigungen für die Kitespots zu bekommen durfte und darf in vielen Spots erst ab 1.4. gekitet werden. Hier nochmal ein Aufruf an alle Kiter. Leute, informiert euch, haltet euch an die Regeln und tretet allen in den Arsch, die das nicht tun. Die Nordseeküste steht unter imenser Beobachtung und bei den geringsten Verstößen besteht die Gefahr der Schließung vieler Spots.

Nun aber zu was Erfreulichem: Meinem ersten Einsatz meine 19er, bei dem ich auch fahren konnte- Bei der Reunion hat das leider nicht so wirklich hingehauen. Also hieß es Gründonnerstag um 6 aufstehen und los. An der See angekommen, schnell das Equipment ins Auto und ab zum Strand. Dort dann die 19er hochgezogen und ab mit dem Radical L aufs Wasser. Man merkt schon, dass man ein wenig rostet, wenn man rastet. Und den Absprung finde ich auch noch nicht wirklich. Aber das Jahr ist ja noch lang.

Freitag gings dann gleich weiter, diesmal aber mit der 12er, da der Wind ständig zulegte. Am Ende hätte ich mich sogar mal an das Radical S gewagt, wenn es denn dabei gewesen wäre. Während ich gut angeknallt über Wasser flitzte, kamen auf der Wiese die Young Guns der KLBA inkl. Christian an und fuhren sich trotz leichtem Regen schonmal warm für das Trainingscamp.

Dafür wurden sie dann auch am Samstag mit Sonnenschein und guten, Nachmittags etwas abflauenendem Wind belohnt. Auch ich nutzte den Samstag nochmal für eine Runde auf dem Wasser, die aber meist unterpowered nicht so prall war. Selber schuld, wenn die Door und die 19er nicht dabei sind.

Sonntag und Montag waren dann der Familie und der Rückfahrt gewidmet, da erst der Wind und dann das Wetter nicht mehr mitspielten. Kann das nächste lange Wochenende kaum erwarten!

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Flyboards 2011 im Aufsteigertest

Nach der Door L vor dem Frühlingsfest in Tarifa ist vor Christihimmelfahrt auch noch das Radical L eingetroffen. Also höchste Zeit für einen ersten Test der Radical und einem Test der Door unter meinen gewohnten Bedingungen, also viel Kabbel und wenig große Wellen.
flyboards Door und Radical in L
Zu den Grunddaten möchte ich nichts sagen, die gibt es überall nachzulesen. Vielmehr möchte ich über die Fahreigenschaften für Aufsteiger berichten, die noch nicht perfekt in der Fahrtechnik sind und sich langsam in die Höhe arbeitet und auch mal switch unterwegs ist.

Am ersten Tag waren um die 12 Knoten und die Door kam mit meiner Speed 3 deluxe in 12qm zum Einsatz. Das zum Zeitpunkt der Lieferung nur die 2010er vorhanden waren ist die Door noch mit den alten Pads ausgestattet. Hat man sich mit dem Einstellen abgemüht, sitzen sie aber fest und bequem. Vor allem die höhere Montageflexibilität der Pads bei den 2011er kommt meiner Fußstellung deutlich entgegen. Das Fahrgefühl ist für eine Door recht agil. Sie fühlt sich deutlich kleiner an und dreht sogar leicht in den Switch. Für längere Switchfahrten reichte dann aber der Wind nicht, Die Kante ist gut spürbar und mir ist es auch einmal gelungen, einen für mich perfekten Absprung zu finden. Leider hat die unerwartete Höhe mir soviel Respekt eingeflößt, dass ich mein Board weggeworfen hab. So vorgewarnt waren dann aber noch ein paar ordentliche Sprünge dabei. Höhenlaufen ist mit ihr ein Kinderspiel. Man muss echt aufpassen, weil man die Linien der anderen Kiter ständig kreuzt. Kabbel ist für die Größe auch kein Thema. Auch mit Fahfehlern verliere ich fast nie die Kante.

Am nächsten Tag gings dann Richtung 16 und am letzen Tag sogar an die 20 Knoten. Zeit, das Radical zu testen. Die neuen Pads sind super. Hier geht das einhändige Verstellen sogar in der Fahrt… wenn man seinen Kite nicht verlenkt. Das Radical fühlt sich im Vergleich zum 2008 noch leichter an und man vegisst es schnell, weil es so automatisch durch die Kabbelwellen gleitet und Richtungsimpulsen beim Carven folgt. Genauso schnell dreht es in den Switch und da genügend Wind war konnte ich meine ersten wirklichen Switchfahrten mit anschließender Halse meistern. Beachtlich ist auch der Pop ohne gepresste Kante. Mann muss nur weiter fahren und wird trotzdem recht oordentlich rausgeschossen. Ähnlich ist e, wenn man die Fahrt vorher fast abgemurktst hat. Ich fürchte fast, was passiert, wenn ich diese Fehler abstelle. Höhe fahren ist auch mit ihm kein Problem. Ich denke es hat nur 5-10 Grad unterschied zur großen Door, die ja auch noch eine 5. Finne besitzt. Einfach spitze. Bei 20 Knoten wird mir das Radical dann langsam mit der Speed unheimlich. Zumindest noch, Aber nicht, weil die Kante durchrutscht, sondern weil der Speed echt heftig wird und ich mich noch nicht traue, ihn durch einen Sprung abzubauen. Ich löse das dann meist mit einem Kurzen Carven Richtung Lee. Potenzial nach oben ist mit wachsendem Boardgefühl und Mumm bestimmt da 🙂

Also alles in allem bin ich super glücklich mit den Boards!

Nächster Test folgt Frohleichnam! Vielleicht hab ich dann auch noch aus den 10 Stunden Videomaterial ein paar Eindrücke zusammengeschnitten.

CU Markus

NoPro mit GoPro

Habe mir nun doch auch eine GoPro gegönnt, auch als Vorbereitung auf das Frühlingsfest in Tarifa und meinen ersten Ausritt 2011 gefilmt. Der Wind war noch recht schwach aber dank der Monsterdoor und 12er Speed3 mit Trocki und Undi konnte ich gut eine Stunde durchfahren und auch ein paar Manöver und den ein oder anderen kleinen Hüpfer machen.  Aus dem Material hab ich dann mal mein erstes Video zusammengeschnitten. Dafür, dass ich das Programm noch nicht wirklich behersche und die GoPro leider beim Fahren etwas beschlagen war, ist das Ergebnis aber recht gut geworden… April kann kommen!

NoPro mit GoPro from Markus Loehr on Vimeo.

Markus@KLBA Workshop in Wanlo

Auch ich war am Samstag in Wanlo und total erfreut, dass der Event und Workshop so gut besucht war. Fürs Binnenland hat der Wind auch recht ordentlich mitgespielt und so konnten gekitet, getestet und eine Menge über das Kiten informiert werden. Auch der Workshop war so gut besucht, dass alle Plätze besetzt  werden konnten und sogar einige keine mehr bekommen haben. Zwischendurch blieb sogar etwas Zeit für Mischa, den Viron zu maltretieren, um ein weiteres Mal dessen Robustheit zu demonstrieren. Wie das aussah, seht ihr hier.

Und hier noch ein paar Bilder vom Event!

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Gruß Markus

Markus Erlebnisbericht Kitejunkie Reunion

Kiten, Workshops und Party mit Kitejunkies … das ist die Reunion

Seit Gestern bin ich wieder aus St. Peter Ording zurück und möchte meine Eindrücke von der Kitejunkie Reunion loswerden.  Kiten, Workshops, Teamrider, Party und mehr…

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