Kitefactory Tool: Der neue Open-C-Kite

Am 18.9.2010 in SPO (nicht am Hauptstrand) hatte ich die Möglichkeit, den kleinen (9) Kitefactory  Tool zu fliegen bei ca. 30 Knoten, Flachwasser und für die Küste ungewöhnlich böigem Wind. Beim Aufbau gabs kaum Überraschungen, alles klar: Aufpumpen, Strutverschlüsse zu, 5 Leinenrbar dran und ab in den Himmel mit dem Teil.

Dass der Kerl schnell und direkt sein wird, war mir zwar klar, aber so direkt und sauber verwunderte mich doch. Trotz des erwähnten nicht so tollen Windes hatte ich den Tool immer Top unter Kontrolle, ich muss zugeben, die ersten Sprünge waren nicht so berauschend hoch, denn ich bin einfach was anderes gewohnt und hatte echt Angst, das Teil versehentlich zu loopen. Doch mit jeder Minute wuchs das Vertrauen.

Drehen:
direkt, schnell und präzise

Depower:
sehr groß und effektiv (On-Off Charakter)

Springen Lift:
bombig

Springen Hangtime:
für nen Tubekite toll (wobei man hier halt Bauart und Größe beachten muss)

Verarbeitung Kite:
funktional bis hochwertig

Verarbeitung Bag:
hier sparen die Jungs von KF, was aber voll ok ist, ist ja ein Kite Hersteller und kein Reisetaschenproduzent.

Gesamteindruck:
Fettes Teil der Kite. Ist echt gut und erfüllte alle meine Erwartungen und obwohl er wirklich nicht viel kostet ist die Verarbeitung auf gutem Niveau.

Top Plazierung für Flysurfer und Kitejunkie

Großer Erfolg für Kitejunkie und Flysurfer beim ersten Race in Fehmarn:

Gunnar Biniascch siegte (Speed 3 19) vor Björn Rune. Armin Harich (Speed 3 21) wurde 3. Kitejunkie Teamrider Oliver Pewe Röhler belegt einen super 4. Platz und brachte so den dritten Flysurfer Kite ins Ziel. Nik Ressig, der neu im Kitejunkie Team belegt bei seinen ersten Race mit dem Speed 3 19 gleich den 7. Platz vor FS-Entwickler Andreas Hanrieder.

Emmanuel Normann fuhr auf den 2. Platz bei den Junioren, und bestätigte wieder das hohe Können, egal ob Land Wasser oder Schnee: Emmanuel ist immer vorn dabei.

Christine Bönniger schnappte sich einen Speed 3 19 und gewann damit die Damen Wertung (Gratulation von uns und weiter so!!).

Kitesurf Trophy Finale in Fehmarn wir kommen

Servus,
wir kommen zum Finale der Deutschenmeisterschaft (Kitesurf Trohpy) nach Femahrn.

Neben dem brandneuen Speed 3 21 Deluxe (Hochleister Foilkite) von Flysurfer, und dem Kitefactory Tool (open C), haben wir die Future Kiteboards zum Test bereit.

Wir sind am Strand in schwarz roten Kitejunkie Zelt ab Freitag mittag.

Teamrider Vor Ort:

– Tom Feldhusen, unser Youngster im Team wird dort zum ersten mal an einen Event Teil nehmen

– Emmanuel Norman, Deutscher KLB Meister.

– Flo Krueger aus Duesseldorf

und weitere !

Rainer Keller von 4 Image.tv wird uns begleitet und sorgt für scharfe und Aktion reiche Bilder.

Also bis Freitag !

Mein Eindruck vom Speed 3 21 Deluxe

Ich konnte am Worldcup in SPO den Speed 3 21 Deluxe testen es handelt sich um den letzten Proto im Serientrimm, d.h. die Flugeigenschaften entsprechen den Serienkites die im September geliefert werden.

Der Titel “Mein Eindruck vom…”  ist gewählt weil man nach 2 Stunden fliegen sicherlich keine vollständigen Testbericht schreiben kann (darf).

Ich konnte den Kite 2 mal je ca 1 Stunde fliegen.

Beim ersten mal herrschte mässiger wind (12-15 Knoten, und leichte Strömung mit dem Winds (wirkt also reduzierten) so das man reale =< 10 knoten hatte) und kleine Windwelle , also nicht wirklich totale Leichtwind Bedingungen aber schon mal recht wenig für meine aktuellen 102 KG.

Beim 2 mal wahr zwar keine Strömung aber auch noch etwas weniger Wind, 7-12 Knoten.

Drehen:
Vom Start weg verwunderte mich die Drehfreude, ich hätte gedacht die zusätzlich 2 QM fallen deutlich mehr auf. Drehen tut der 21 wirklich sehr gut und kaum schlechter als der 19 (ok evtl wahr es auch die Freude über das neue Spielzeug).

Springen / Hangtime:
Klar die Hangtime ist gigantisch, im Grunde schon fast lächerlich, man muss vor dem Sprung wirklich viel platz einrechnen. Gut geflogen segelt man weit und wird sanft abgesetzt.

Springen / Lift:
Der Lift ist natürlich gewohnt gut wobei man hier etwas die QM´s spürt bis jetzt würde ich sagen ab 12 knoten kommt der 19 höher. Dies ist aber auch wirklich stark Timing abhänig d.h. ich denke man kann hier beim 21 evvtl noch was raus kitzeln.

Stabilität:
Super, im Grunde schon fast zu hoch! Ich werde meinen Privaten wohl etwas stabilität wegnehmen und durch Leistung ersetzten :-)

Lowend:
Und darum geht es ja beim 21 das ist eindeutig besser als beim 19 geworden, da es auf Grund des höheren “Grundzuges”, einfacher abzurufen ist. Hier gewinnen alle Kiter ab ca 90 KG die oft am Wasser Kiten. Jetzt ist, bei Flachwasser einem grossen flachen Board und einer guten  Leichtwindtechnik, auch wieder Cruisen ab 7 Knoten für 90  KG Kiter drin.
Ob der 21 am schnee wie der alte Speed 2 19 schon bei 3-4 knoten geht wird sich erst zeigen…

Highend:
Konnte ich zwar leider nicht wirklich testen, es hatte ja nur 15 Knoten, aber über den Bereich von 8 bis 15 knoten legt der 21 seiner grösse entsprechend zu. D.H. das Highend liegt etwas unterm dem 19, genau Knoten will ich hier nicht nenn, Dies hängt wirklich stark vom Kiter ab. Aber der Trend ist klar das Highend ist recht hoch aber unter dem 19.

Fazit:
Muss sofort schnellst möglich her das Ding, gerade für die über 90 KG Fraktion bringt der 21 eine deutlichen Lowend gewinn. Unter 90 KG macht der 19 wohl mehr sinn. Ich freu mich schon auf die Lieferung der Flysurfer Speed 3 21 die wohl im September kommen wird.

12. bis 14. Februar Wasserkupppe (UD)

Hallo wir sind am 12. bis 14 Februar auf der Wasserkupe.

12.02.2010

Ankunft 15:30 Uhr, leider neblig und nur kleine Böen, dafür einige alte und liebe Kitekumpels getroffen.
gegen 19 Uhr gemeinsames Essen.

13.02.2010
Bei sehr mässig Wind und leider recht viel Nebel organisierte die SKA das Int. race auf der Wasserkuppe.

Ergebnisse:
Boardklasse:
1. Platz Toni Schranz (CH) auf PKD Combat 12,5
2. Platz Pascal Lohman (GER)
3. Platz Mischa Malina (GER)
(2. und 3. Platz beide mit Kitejunkie Freestyle Board und Speed 3 19 Deluxe)

Skiklasse:
1. Platz Roger Knechtle (CH) auf PKD Combat
2. Platz IVO Bryner (CH)
3. Platz Heint Strum (GER)