Gefahren für das Foil

Nicht nur der Foilfahrer kann durch unsachgemäße Verwendung Schaden nehmen, sondern auch das Foil selbst. Das Foil sollte beim Transport bis zum Spot am besten immer in dafür geeignete Taschen gehüllt sein. Speziell die sehr scharfkantige Hinterkante eines Carbonmastes ist empfindlich gegenüber Stößen. Weiter ist Grundkontakt bei Start und Landung selbstverständlich komplett zu vermeiden. Auch über sandigem Untergrund sollte man die Disziplin haben, weit genug draußen (deutlich außerhalb des Stehbereichs) zu starten und zu landen. Erst wenn man mit Schwung untergetaucht, den Kopf unter Wasser und trotzdem keinen Grund mehr spürt, ist man weit genug draußen. Ein ggf. verhältnismäßig wenig beachtetes Belastungs-Szenario sind Torsionslasten, die über eine Spitze des Vorderflügels bis zu dessen Verbindung mit der Fuselage und deren Verbindung zum Mast, eingeleitet werden. Ein großer Teil der aktuell verkauften klassischen Konstruktionen sind gegenüber solchen Belastungen nicht besonders widerstandsfähig. Auftreten können sie, neben dem meist immer asymmetrischen Grundkontakt beim Starten, beim Durchfahren von frischen Kielwassern großer Boote und natürlich bei harten Landungen von Sprüngen.

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