Mehr oder weniger Verletzungsgefahr?

Die Verletzungsgefahr wird durch das Foilkiten vergrößert aber gleichzeitig auch verkleinert. Der erste Punkt ist nachvollziehbar, wenn man sich anstelle eines Twintips mit einem mit Carbonmessern versehenen Ungetüm ins Wasser begibt. Die Gefahren, die hierbei entstehen können sind aber sowohl durch die Materialwahl als auch den richtigen Umgang beherrschbar und wie bei den meisten Sportarten mehr durch die eigene Risikobereitschaft bestimmt. Auf diese Punkte wird im nächsten Kapitel noch ausführlich eingegangen. Dem potentiellen Risikozuwachs ist aber auch eine deutliche Risikoreduzierung entgegen zu setzen. Zwar sind die Zeiten von Kites mit geringer Depower und unkontrollierte Lifts weitgehend vorbei, trotzdem entsteht beim Kiten ein Großteil der Verletzungen durch hohe unkontrollierte Kraftentwicklungen seitens des Kites, beispielsweise bei unvorhersehbarer Windzunahme. Da man beim Foilkiten immer mit 20-30 % kleineren Kites unterwegs ist, sinkt das Risiko durch unkontrolliert hohe Kitekräfte deutlich.

Abbildung 5: Ich möchte nichts verharmlosen, aber im Bild ist die bisher schwerste „Verletzung“ zu sehen, die ich in 80 ambitionierten Kitefoil-Tagen mit jeder Menge verunglückter Foiloff Experimente davon getragen habe: Ein 5 mm langer Cut, den ich mir am Mast geholt habe, als ich versucht habe verkehrtherum auf dem Deck mit dem Foil in der Hand nach oben zu fahren. Das werde ich beim nächsten Mal eher mit Handschuhen probieren.
Abbildung 5: Ich möchte nichts verharmlosen, aber im Bild ist die bisher schwerste „Verletzung“ zu sehen, die ich in 80 ambitionierten Kitefoil-Tagen mit jeder Menge verunglückter Foiloff Experimente davon getragen habe: Ein 5 mm langer Cut, den ich mir am Mast geholt habe, als ich versucht habe verkehrtherum auf dem Deck mit dem Foil in der Hand nach oben zu fahren. Das werde ich beim nächsten Mal eher mit Handschuhen probieren.

 

Prinzipiell ist die Verwendung eines langen Neos, Helm, Weste und von Schuhen fürs Foilen eine sinnvolle sicherheitstechnische Ergänzung, um das Risiko von Schnittverletzungen zu reduzieren.
(Stand / 19-07-2015-V1.1)

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