Foilen preisguenstiger als normales Kiten

Dass Foilen nicht teurer, sondern mitunter kostengünstiger als normales TwinTip-Kiten sein kann, mag eine gewagte These sein, die wir aber bewusst auf die Pro Seite gestellt haben. Wir versuchen sie an einem Zahlenbeispiel zu erläutern:


Meine Ausrüstung in den letzten Jahren (Neupreise):
15er (2,1 k€), 12er (1,9 k€), 8er (1,6 k€), 6er (1,5 k€), Waveboard (900 €), kleines Twintip (500 €);
Neupreise zusammen: 8,2 k€ für einem sinnvollen Windbereich von 7 – 35 knt
Mit einem guten Foil und etwas Übung reicht mir heute ein 10er als größter Kite um bei 7 knt genauso viel Spaß zu haben (Boardoffs springen) wie mit 15er und Waveboard. Weiter hat ein Foil einen eher breiteren Windeinsatzbereich als ein Waveboard, womit ich vom 10er problemlos direkt auf den 6er wechseln kann. Daraus folgt:
Notwendige Foil-Ausrüstung für 7- 35 knt (Neupreise): 10er (1,8 k€), 6er (1,5 k€), Hydrofoil mit Board (2400 €), kleines Twintip (500 €);
Was in Summe mit 6,2 k€ effektiv 2,0 k€ weniger als bei der klassischen Ausrüstung ist, Entsprechend könnte man sich also auch noch einen 3ten Kite dazu gönnen. Natürlich ist diese Rechnung nicht unangreifbar, dürfte aber zeigen, dass Foilen nicht prinzipiell teurer sein muss, q. e. d.. Sobald der Markt mit gebrauchten Einsteiger-Foils erstmal gesättigt ist, würden wir tatsächlich damit rechnen, dass Ausrüstungen mit Foils günstiger als solche mit klassischen Brettern werden und von Reisekosten ist hier noch gar nicht gesprochen. Mittelfristiges Ziel wäre ein Standard-Fluggepäck in das ein teilbares TwinTip-Deck, ein Foil und 1-2 kleine Softkites passen. Technisch ist das noch nicht vollends realisiert, geschweige denn erhältlich, aber technisch möglich. Das wäre zumindest der Abschied von Kosten für Übergepäck. Bereits jetzt spürbar ist ein geringerer Aufwand für Fahrkosten, da häufiger auch ein nahe gelegener Spot genug Wind hat.

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