Allgemeines zum Kite Foilmarkt

Der Markt verfügbarer Foils ging Anfang 2015 auf wie ein Gugelhupf doch einige Hersteller dürften zu viel Hefe verwendet haben und entsprechend ist manches hydrodynamisch zweifelhaft, statisch unterbestimmt oder schlicht nicht lieferbar. Teilen kann man den Markt ein Stück weit in:
1. Die alten Pioniere, die aus dem Carafino-Urfoil-Ungetüm (Treffender Spitzname eines Kiters: „Der Spaten“) über die letzten Jahre ein wirklich neues brauchbares Sportgerät entwickelt haben. Ein Großteil dieser Pioniere sind mal wieder unsere französischen Nachbarn, beispielsweise die Marken: taaroa-hydrofoil, fastafoil, spotz-foil und horue, aber auch ein paar Pioniere außerhalb Frankreichs wie Moseshydrofoil (Italien) oder Magmafoil (Fuerte) sind zu würdigen.
2. Große Kite-Marken, die im Moment des ersten Booms quick and dirty auf den anfahrenden Zug aufgesprungen sind, wie beispielsweise Liquidforce oder auch mit mehr Zeit und Sorgfalt wie f.one oder North mit einem gänzlich eigenen Weg.
3. Große Kite-Marken, die sich Foils von erfahrenen Entwicklern zugekauft haben, wie Slingshot-Liftfoils oder zumindest eine Kooperation eingegangen sind wie Flysurfer-Levitaz.

Das Carafino-Urfoil an der Waage mit knapp 5 kg, was noch das geringste Problem der Konstruktion ist. Bei der Betrachtung der hydrodynamischen Details, wie einem Mast mit symmetrischem, ovalem Profil und Flügeln, die ganz auf Auftriebsprofile verzichten, wird schon vor dem Test klar:  Der Spaten wird sich fahren wie ein Eimer. Vermutlich ist dies einer der Gründe, warum sich der Foil-Markt zu Carafino-Zeiten nicht sonderlich entwickelt hat.
Das Carafino-Urfoil an der Waage mit knapp 5 kg, was noch das geringste Problem der Konstruktion ist. Bei der Betrachtung der hydrodynamischen Details, wie einem Mast mit symmetrischem, ovalem Profil und Flügeln, die ganz auf Auftriebsprofile verzichten, wird schon vor dem Test klar:
Der Spaten wird sich fahren wie ein Eimer. Vermutlich ist dies einer der Gründe, warum sich der Foil-Markt zu Carafino-Zeiten nicht sonderlich entwickelt hat.

 

Dank Mischas Aktivität als Kitehändler und dank vieler netter Kiter, die Ihre Foils zu kurzen Testfahrten verliehen haben, konnte ich bisher etwa ein halbes Dutzend Foils länger testen oder mir zumindest einen Eindruck davon verschaffen, wie später noch beschrieben. Entsprechend auch hier einen herzlichen Dank an alle Angesprochenen.

(Stand / 19-07-2015-V1.1)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.