Tarifa von seiner schlechtesten Seite

Mit großer Vorfreude und der Hoffnung, auf eine große Windausbeute, startete ich zusammen mit meinen Eltern am 8. April von Hamburg aus Richtung Flughafen Malaga.
Dieses Jahr stand Tarifa als Reiseziel fest, von dem man schon so viel gehört hatte. Leider stellte sich am Ende heraus, dass meine Vorstellungen von jeden Tag kiten in den besten Bedingungen, leider etwas zu hoch gegriffen waren.
Zum ersten Mal war ich nun also in Tarifa, und Tarifa hielt es leider nicht für nötig, sich von seiner besten Seite zu zeigen, im Gegenteil. Der sonst so hochgesegnete Ostwind Poniente wehte von elf Tagen Aufenthalt leider kein einziges Mal, die tolle Lagune mit perfekten Bedingungen zum Freestylen, fand ich somit leider nur als große Pfütze vor. Das Pech mit dem Poniente Wind und der Lagune hätte sich aushalten lassen können, wenn nicht der auch nur an vier Tagen wehende, entweder viel zu starke oder zu schwache Levante Wind, uns ebenfalls einen Strich durch die Rechnungen gemacht hätte. Meine Kite Ausbeute hielt sich somit leider sehr in Grenzen.
Insgesamt konnte ich nur an vier Tagen jeweils 1-2 Stunden aufs Wasser.
Abgesehen von dem Wind, hatte ich trotzdem eine schöne Zeit in Tarifa, zusammen mit meinen Freunden Tom Schiffmann, Paul Möller und Barnet und Lonia Häger, denen es zum Glück genauso erging wir mir, hatte ich auch ohne Wind viel Spaß und konnte einiges erleben. So besuchten wir zum Beispiel die Insel Gibraltar, guckten uns auf dem Meer Waale und Delphine an und kletterten in Tarifa auf Berge. Ich hoffe, dass ich beim nächsten Mal in Tarifa mehr von den sonst so tollen Bedingungen zum kiten zu spüren bekomme. Tolle Fotos oder Videos sind leider auch nicht entstanden, dies wird aber jetzt in Zukunft auf jeden Fall nachgeholt!

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