Manchmal darfs auch nen Tube sein

…Zum Beispiel wenn Windfinder böigen Wind mit 20 bis 32 Knoten vorhersagt.  Dann durfte mein 8er Kitefactory Maori das erste mal seit dem Frühlingsfest auf Tarifa im letzten Jahr endlich wieder aus der Tasche.  Immernoch skeptisch, ob ich mit dem Kauf  des Flysurfer Radical in S nicht bei 90 kg nicht doch etwas übertrieben habe, wanderte es neben dem L in den Kofferraum und es ging ab zum Strand. Dort angekommen war schnell klar, dass heute das S endlich zu seinem ersten Einsatz kommen sollte. Also nach langer Zeit wieder die Pumpe geschwungen, nochmal konzentriert angeleint und schnell auf Wasser vor der nächsten Bö (nicht lachen, wird wirklich so geschrieben…)

Und was soll ich sagen: Ich werd bekloppt, es geht: Trotz Windschwankungen von 10 Knoten und mehr, trotz Kabbel bei Hochwasser und für meine Gewichtsklasse winzigen Board. Der Maori fängt sehr gut alle Böen ab und bleibt selbst bei Start und Landung gut kontrollierbar. Also ein klarer Preistipp für Anfänger oder als gutmütiger Sturmkite! Begeistert hat mich aber vor allem das Radical S. Es gleitet super an und hat trotz der Kürze keine Brems- oder Sinkereigenschaften, wie ich es schon mal beim XRide hatte. Da waren allerdings auch etwas andere Windbedingungen und eine andere kitegröße angesagt.  Es wirkt sehr beweglich, man kann die Kannte aber sehr gut fühlen.

Da meine Fotografin leider etwas Wasserscheu bzw. besorgt um ihre Kamera ist, gibt es leider keine Bilder auf dem Wasser… daher muss ein Bild eines erschöpften, aber glücklichem Bezwinger der Elemente reichen 😉

Markus nach Sturmsession
Das Ding aus den Wellen

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