Flyboards 2011 im Aufsteigertest

Nach der Door L vor dem Frühlingsfest in Tarifa ist vor Christihimmelfahrt auch noch das Radical L eingetroffen. Also höchste Zeit für einen ersten Test der Radical und einem Test der Door unter meinen gewohnten Bedingungen, also viel Kabbel und wenig große Wellen.
flyboards Door und Radical in L
Zu den Grunddaten möchte ich nichts sagen, die gibt es überall nachzulesen. Vielmehr möchte ich über die Fahreigenschaften für Aufsteiger berichten, die noch nicht perfekt in der Fahrtechnik sind und sich langsam in die Höhe arbeitet und auch mal switch unterwegs ist.

Am ersten Tag waren um die 12 Knoten und die Door kam mit meiner Speed 3 deluxe in 12qm zum Einsatz. Das zum Zeitpunkt der Lieferung nur die 2010er vorhanden waren ist die Door noch mit den alten Pads ausgestattet. Hat man sich mit dem Einstellen abgemüht, sitzen sie aber fest und bequem. Vor allem die höhere Montageflexibilität der Pads bei den 2011er kommt meiner Fußstellung deutlich entgegen. Das Fahrgefühl ist für eine Door recht agil. Sie fühlt sich deutlich kleiner an und dreht sogar leicht in den Switch. Für längere Switchfahrten reichte dann aber der Wind nicht, Die Kante ist gut spürbar und mir ist es auch einmal gelungen, einen für mich perfekten Absprung zu finden. Leider hat die unerwartete Höhe mir soviel Respekt eingeflößt, dass ich mein Board weggeworfen hab. So vorgewarnt waren dann aber noch ein paar ordentliche Sprünge dabei. Höhenlaufen ist mit ihr ein Kinderspiel. Man muss echt aufpassen, weil man die Linien der anderen Kiter ständig kreuzt. Kabbel ist für die Größe auch kein Thema. Auch mit Fahfehlern verliere ich fast nie die Kante.

Am nächsten Tag gings dann Richtung 16 und am letzen Tag sogar an die 20 Knoten. Zeit, das Radical zu testen. Die neuen Pads sind super. Hier geht das einhändige Verstellen sogar in der Fahrt… wenn man seinen Kite nicht verlenkt. Das Radical fühlt sich im Vergleich zum 2008 noch leichter an und man vegisst es schnell, weil es so automatisch durch die Kabbelwellen gleitet und Richtungsimpulsen beim Carven folgt. Genauso schnell dreht es in den Switch und da genügend Wind war konnte ich meine ersten wirklichen Switchfahrten mit anschließender Halse meistern. Beachtlich ist auch der Pop ohne gepresste Kante. Mann muss nur weiter fahren und wird trotzdem recht oordentlich rausgeschossen. Ähnlich ist e, wenn man die Fahrt vorher fast abgemurktst hat. Ich fürchte fast, was passiert, wenn ich diese Fehler abstelle. Höhe fahren ist auch mit ihm kein Problem. Ich denke es hat nur 5-10 Grad unterschied zur großen Door, die ja auch noch eine 5. Finne besitzt. Einfach spitze. Bei 20 Knoten wird mir das Radical dann langsam mit der Speed unheimlich. Zumindest noch, Aber nicht, weil die Kante durchrutscht, sondern weil der Speed echt heftig wird und ich mich noch nicht traue, ihn durch einen Sprung abzubauen. Ich löse das dann meist mit einem Kurzen Carven Richtung Lee. Potenzial nach oben ist mit wachsendem Boardgefühl und Mumm bestimmt da 🙂

Also alles in allem bin ich super glücklich mit den Boards!

Nächster Test folgt Frohleichnam! Vielleicht hab ich dann auch noch aus den 10 Stunden Videomaterial ein paar Eindrücke zusammengeschnitten.

CU Markus

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