Ein halbes Jahr mit Tom Feldhusen

Zweieinhalb Monate Brasilien, eine Woche kaltes Deutschland, dann wieder ab mit dem Bus nach Spanien. 

So in etwa sah mein letztes halbes Jahr aus.

Was sich liest wie entspannter Urlaub und Unmengen an Freizeit, war abgesehen davon, auch viel hartes Training für die kommenden Wettkämpfe der Deutschen Meisterschaft.

Nach über zwei Monaten in Brasilien ließ es sich nur schlecht in Deutschland bei Minusgraden und schlechtem Wetter aushalten. 
Deshalb bin ich mit meinem Freund Linus und seinem Bus, nachdem die Weihnachtstage vorüber waren direkt wieder nach Tarifa aufgebrochen. Dort sind die Temperaturen tagsüber immerhin zweistellig und Wind gibt es auch jede Menge.

Nach 33 Stunden Fahrzeit war die Strecke von Deutschland nach Spanien geschafft und begrüßt wurden wir direkt mit gutem Wetter und Wind.

In Linus VW Bus findet man alles, was man zum Leben braucht. Und das ist auch gut so, denn schließlich war das auch gleichzeitig unser zu Hause, um morgens direkt an den besten Spots aufwachen zu können und nach dem Frühstück, welches überwiegen aus Eiern und Speck sowie Müsli bestand, direkt aufs Wasser zu gehen.

Schnell hatte sich ein Alltag eingependelt der wie folgt aussah:
Nach dem Frühstück ging es für zwei Stunden Kiten, danach eine kurze Mittagspause, wie es in Spanien so üblich ist.
Nachmittags dann die zweite Session auf dem Wasser, oder Muskeltraining am Strand um den Tag maximal auszuschöpfen und Abends lecker Essen am Bus bei Sonnenuntergang über dem Atlantik.

Einrad Trainnig und Foiltranspoter

Einrad das Multitool für Foilboarder und Kiter

Auf unserer unerlässlichen suche nach weiter Trainingsmittel zum Foilen kahmen wir auch auf das Einrad:

-> tolles Gleichgewichtstraining

-> Stärkung der Hüftmuskulatur bei Erhöhung der Beweglichkeit 

-> tolles ganz Körperworkout

-> preiswert und leicht verfügbar

Kite an Rücken Foil in der Hand ab auf Einrad zum Spot...
Kite an Rücken Foil in der Hand ab auf Einrad zum Spot…

Also schnell ein gebrauchtes Einrad geholt und los ging es, der lern erfolg stellt sich recht schnell ein, mach ein bisschen Training fährt man die ersten Meter, das tolle das Zeug ist so klein das es einfach immer dabei hat. Der Wind ist noch nicht da? ab aufs Einrad und trainieren 🙂

Einrad Training

In den nächsten Wochen erstellen wir euch, wie gewohnt ein paar tips und tricks zum Thema Einrad.
U.a. auch eine kaufberatung wir haben hier in den letzten Wochen sehr viel gelernt und fest gestellt das es wie fast immer hier einfach auf das Produkt ankommt, und es modelle gibt mit denen sich der erfolg schneller einstellt, das gut ist die Summen sind echt überschaubar.

Flysurfer Sonic2 Video Testbericht

Flysurfer Sonic2 der neue Volkshochleister?

Wir haben uns den Flysurfer Sonic 2 wirklich lange angesehen, natürlich wahren wir begeistert.
Trotzdem oder gerade deswegen haben wir unser Testvideo extra lange zurück gehalten und den Schirm wirklich unter allen Bedingungen geflogen, die erste Euphorie abgewartet und den Flysurfer Sonic2 auch in schwierige Situationen gebracht um euch zu zeigen was der neue Hochleister von Flysurfer kann, für wen er Interessant ist und warum es trotzdem Sinn macht evtl einen Speed5 zu kaufen.

Das Video:

 

Was hat sich getan zum Sonic FR?

Wie man am Namen schon merkt ist der Sonic2 nicht der 100% Nachfolger des Sonic F(ull) R(ace). Sondern eher der Hochleister für Airstyle, Hydrofoil und co, sicher spielt er im Race vorne mit, doch denken wir Flysurfer hat diesmal hin und wieder auf mehr Alltagstauglichkeit geachtet.

Wie fühlt sich der Kite an?

Die Barkräfte sind leider etwas weicher geworden, insgesamt ist der Schirm, auch durch das Lotustuch, nicht ganz so hart im Feedback wir der SONIC FR. Der Sonic2 büßt minimal an Punch im Lowend ein, holt das aber im Grunde durch besseren Fliegen / drehen wieder raus.

Mega Leichtwind / Parken im Zenit?

Das Lotus Tuch steht dem Sonic2 sehr gut der Schirm ist deutlich früher und stabiler im Zenith und hat mehr „Ans Ufer Drag“ Reserven als der Sonic 1, wo dieser in 18 und 15 schon im Wasser liegt fliegt der Sonic2 noch brav am Himmel.

Flysurfer Sonic1 18 schwimmt

 

Relaunch Wasser

Hier hat sich einiges getan der Sonic2 ist für Kiter mit guten Foilkite Skill extrem easy im Relaunch, solange man auf die Ohren achtet ist alles OK. Durch das weichere Lotus Tuch ist es allerdings möglich das sich ein verdrehtes Ohr „festfrisst“, gerade bei wenig wind. Hier kann es schon mal nötig sein das man zum Kite schwimmen muss um diese Händisch zu Reparieren.

 

Lift / Hangtime

Kurz Fassung -> es ist ein Hochleister d.h. Hagtime -> Mega. Lift je nach Technik, Kitegrösse viel bis sehr sehr sehr viel.

Der Kite für jeden?

Der Sonic2 ist im Alltags Handling deutlich freundlicher geworden, trotzdem ist und bleibt er der Hochleister aus dem Hause Flysurfer, der auch mächtig Zickig sein kann. Wer gewohnt ist seinen Kite ungefüllt zu starten und Depowert im Zenit zu füllen wird sein „blaues“ Wunder erleben. Wem sein Speed 3 / 4 vom Himmel fällt oder mal aus Versehen auf die Waageleinen tritt bzw Angst vor Schwimmeinlagen einer Wasserselbstrettung hat, Ist mit dem Speed5 deutlich besser beraten. 

 

JM2C

Mischa -> take my Money and shut up…

Bernd -> Die Steuerkräfte sind mir zu weich -> trotztem fliegt er nur noch den Sonic2 

Benny -> Der 18ner fliegt bei 4 Knoten ich bin dann mal Kiten!

Danke auch an:
Flysurfer.de
SurfschuleBrombachsee.de

Flysurfer Peak Trainer 1,3m

Der neue Flysurfer Peak Trainer in 1,3 m²

 

 Flysurfer Peak Trainer 1

Wir dürften den neuen Flysurfer Peak Trainer 1,3 m² schon in unseren Grundkursen eine längere Zeit testen.

Und mit den Schülern sehr schnelle Lernerfolge erleben.

Flysurfer Peak Trainer 2 Flysurfer Peak Trainer 3

Der Single-Skin 3 LeinerKite ist sehr einfach zu fliegen.

Er steht extrem stabil am Himmel und ist eine perfekte Vorstufe zum Peak2 DepowerKite ! ! !

Mit dem Peak Trainer 1,3 m² ist ein schneller und sicherer Einstieg in die Kitewelt durch sein extrem leichtes Handling sehr einfach.

Flysurfer Peak Trainer 4 Flysurfer Peak Trainer 5

Peak Trainer 1,3 m²  3 Leiner                                           Peak2 6 m² Depower

Der Peak Trainer ist der stabilste Kite den wir je in den Händen hatten.
Links und rechts fallen die Tubes durch leicht ablandigen Wind von Himmel.

Der Peak Trainer steht extrem stabil am Windfensterrand und fällt nicht runter.
Durch die 3. Safetyleine ist der Trainerkite sehr sicher und lässt sich sehr einfach rückwärts Starten…

Wenn der Pilot die Bar los lässt, dann fällt der Trainerkite im Backstall zu boden .

Und das komplett drucklos und ohne Ruck am Handgelenk !

Flysurfer Peak Trainer 6

Wenn das Starten , Landen und Steuern des Peak Trainers verstanden und umgesetzt wurde , dann kann es mit dem Peak 2 an die Depowerbar gehen.

Flysurfer Peak Trainer 7

Da jetzt das Steuern mit dem Trainerkite schon geübt wurde, kann sich der Pilot jetzt nur um den Depowerweg kümmern

und es kommt nicht alles auf einmal.

Wenn das mit dem Peak2 gut klappt, ist die Umstellung auf einen Boost2 oder Speed 5 wieder nur ein Kleines.

Flysurfer Peak Trainer 8 Flysurfer Peak Trainer 9

Boost2 9 m²                                                                           Speed 5 9 m²

In der Kombination Peak Trainer 1,3 m² (um das Steuern zuerlernen) , Peak2 4 m² oder 6 m² (um das Gefühl für Depower zu erfahren) und Boost2 oder Speed 5 (um auf dem Wasser zufahren) .

Die Schulung ist mit dem Peak Trainer für unsere Schüler einfacher geworden und der Lernerfolg setzte sehr schnell ein.

 

Was bekommst du ?

Der Peak Trainer 1,3 m² wird mit 15 m Leinen , Bar , Safetylaesh fürs Handgelenk und Bag geliefert.

Natürlich in gewohnte Flysurfer Qualität …

Flysurfer Peak Trainer 10 Flysurfer Peak Trainer 12

 

Fazit

Der Flysurfer Peak Trainer, ist ein super Kite um in den Kitewelt rein zu schnuppern und die ersten Erfahrungen mit dem Kite zusammeln .

Danke an Flysurfer Kiteboarding

Auf- und Abbau von Matten im tiefen Wasser

„Wer braucht schon Kite Spots“

 

Das Video findest du hier.


Vorwort

Dies ist kein reines HydroFoil-Fahrtechnik Thema. Allerdings motiviert mich das Foil viel häufiger als das TwinTip, zu sagen: „Oh, mehr als ein Hektar tiefes Wasser mit gut 7 knt darüber! Da will ich hin! Aber wie und von welchem Spot aus? Ach, wer braucht schon Spots zum Aufbauen…“

Natürlich ist der Matten-Erststart im tiefen Wasser mit einem Volumen-(Foil)-board einfacher als mit einem Board ohne Volumen, wie einem TwinTip, aber wie wir sehen werden, geht es auch damit, sogar beim ersten Versuch. Wir wollen zeigen, dass dieses Manöver mit der passenden Matte bzw. Foilkite sehr alltags tauglich ist, wenn man weiß was man tut.

Ich hatte das ganze Thema hier auch schon mal erläutert:

http://kiteforum.com/viewtopic.php?f=197&t=2392752

Da es aber kürzlich gelang den Akt photographisch zu fixieren und manch Kiter jenen Rat in der Sprache Goethes erbat, will ich alles nochmals rezitieren, wenn auch in prosaisch einfachem Klang.

Kite mit Kitejunkie Logo über Land und Wasser

Motivation und Inhalt

Sofern man einen ausreichend großen Spot wie im vorangegangenen Bild hat, auf dem man beim Starten niemanden bedrängt, gibt es natürlich keinen Grund im Wasser aufzubauen. Denn im Vergleich zu den meisten Spots ist der Aufbau im Wasser immer eine etwas größere Belastung für Tuch und Nähte und dauert etwas länger als der Aufbau an Land. Es gibt aber auch hübsche Gewässer an denen kein 100% sicheres Starten möglich ist, sei es wegen Steilküsten, Bebauung, Schilfstreifen oder frequentierten Fußwegen. In diesen Fällen kann man vor der Wahl stehen:

  1. Nicht zu Kiten 🙁
  2. ein Risiko einzugehen 🙁 oder
  3. wenn man es kann, die Matte einfach im Wasser auf- und am Ende abzubauen. 🙂

Weiter sind heute immer mehr Foilkiter häufiger bei sehr wenig Wind unterwegs und können entsprechend eher mal in einem Windloch enden. Auch in diesem Fall ist es sehr hilfreich, wenn man seine Matte sowohl ordentlich abbauen als auch, sofern der Wind wieder anspringt, wieder aufbauen kann. Wer diese Technik im Griff hat, kann seine Matte während einer Session beliebig oft auf und abbauen, egal wie weit Ufer oder Stehbereich entfernt sind. Und auch bei potentiell hoffnungslosen Krawatten in der Matte hilft die Technik, um die Leinen bis zum Kite aufzuwickeln, die Krawatte zu lösen und den Kite neu aufzubauen. Heimschwimmen wegen Verhängern ist damit also ebenfalls vorbei. Selbst zwei heillos ineinander geflogene und fest verknotete Matten haben wir kürzlich, dank der Erfahrung mit dem Thema, wieder auf dem Wasser auseinander basteln können. Solange es keine Risse gibt und 7 knt anliegen, gibt es mit diesem Wissen keinen denkbaren Grund mehr vorzeitig an Land zu schwimmen.

Da sich Auf- und Abbau allein in der Reihenfolge der Schritte unterscheiden, habe ich alles so geschrieben, dass man den Text weitgehend blockweise vorwärts und rückwärts lesen kann. Zur Vorbereitung hierauf sollte man den Matten-Abbau nach unserem System aber bereits an Land im Detail beherrschen, was entsprechend im folgenden Hauptkapitel zusammen mit weiteren Vorbereitungen beschrieben ist. Diese Packtechnik hilft im Übrigen auch die Lebensdauer und die Performance der Matte möglichst lange zu erhalten

Start Vorbereitungen

Sinnvolles Material und dessen Vorbereitung zusammengefasst

  • Ein Board mit 10-30 Liter Volumen ist hilfreich, Sitzen auf Board ggf. vorher üben
  • Handschuhe zum Hantieren in den Leinen sind sicherer und angenehmer
  • Safety-Leash mit ca. 1 m Länge für ausreichend Bewegungsfreiheit
  • Eine schwimmende Bar wäre nett, ist aber selten, keine FS-Bar seit 2008 schwimmt! 🙁
  • Die Bar von überflüssigen Verhänger-Fallen entrümpeln, z.B. den Klett von Flysurfer (FS)-Gurttrimmer oder die Querleine bei Ozone Bars entfernen
  • Verhänger-Fallen aus den Flugleinen entfernen, z.B. die Anknüpf-Knoten bzw. Ringe bei FS sollten nur auf der Flugleinen Seite sein, nicht auf der Kite-Seite, weil sich hieraus sonst Haken für Waage und andere Flugleinen bilden. So ist es aber leider bei praktisch allen Herstellern auch bei FS. Ich drehe deshalb die Anknüpfung durch Seitentausch und zusätzliche Schlaufe-Schlaufe-PigTails immer um.
  • Die geeignetsten Matten sind mäßig gestreckt mit einer guter Drainage und geringer Wasseraufnahme wie die meisten von Flysurfer. Besonders gut sind Kites mit leichten dichten Tüchern wie dem Lotus Tuch an den hier primär abgebildete Speed 4 Lotus und Sonic2.

http://kitejunkie.com/flysurfer-speed-4-lotus.html

Vorsicht: Manche Matten können aufgrund unzureichender Drainage-Durchmesser, ungünstiger Kappenformen und hoher Wasseraufnahme eher ungeeignet bis unmöglich zu starten sein. Bisher habe ich selbst erfolgreich getestet:

Flysurfer Pulse1-2; Psycho 3 – 4; Speed 1 – 4 Lotus; Sonic 1-2; und
Ozone Chrono 1 – 2, bei letzteren beiden war das Vorgehen eher erschwert durch eine zu kleine Drainage über alle Zellen, aber unter sonst guten Voraussetzungen und mit Erfahrung ist der Wasserstart auch hiermit möglich.

 

Packen des Kites

Das folgende Präzessions-Kite-Origami mag zunächst etwas übertrieben erscheinen und natürlich ist ein Start auch mit weniger liebevoll gepacktem Schirm möglich. Allerdings vereinfacht ein möglichst sauber gepackter Foilkite den gesamten Ablauf vom Rausschwimmen bis zum Aufbau und auch beim umgekehrten Weg zurück an Land. Ist man hier zu nachlässig, findet man sich schnell verstrickt in Waageleinen mit einem großen Wasser getränkten Knäul wieder, das dann kaum noch alleine an Land zu bringen ist. Da es einiges an Erfahrung braucht eine Matte in dieser Art auch sauber auf dem Wasser zu packen, lohnt es sich zumindest an Land schon mal damit anzufangen.

Aufgewickelte Kite Bar

Man beginnt die Bar aufzuwickeln in dem man alle Leinen in der Barmitte über einen Finger führt, wobei der Depowertampen Chickenloop-seitig etwa 10 cm aus der Bar gezogen ist wie im Bild. Hilfreich ist es, wenn die Flugleinen dabei noch frei liegen, wie direkt nach der Landung, da die Leinen so weniger miteinander verdrillen.
(Tip: Wenn man den Loop präzise etwas weniger weit heraus zieht kann man ihn am Ende auch unter leichter Spannung über einen der Winder hängen, wie noch in späteren Bildern zu sehen, womit alles noch etwas aufgeräumter und kompakter wird.)

Durch das beschriebene Aufwickeln der Bar sind beide Backlines gegenüber dem normalen, voll angepowerten Trimm ca. 10 cm tiefer gezogen. Damit kann der beim Aufbau auf der Schleppkante geparkte Kite auf keinen Fall abheben.
Beim weiteren Aufwickeln ist darauf zu achten die Leinen sehr ordentlich parallel und immer mit leichtem Zug auf die Winder zu wickeln. Größere Unsauberkeiten wie lose Leinen können einem sonst im Wasser wörtlich zum Verhängnis werden.
Es werden nicht nur Flugleinen und Mixer (Pullys), sondern auch ein Großteil der Waage sauber auf die Bar aufgewickelt, bis knapp 1 m an das Tip des Kites heran. Den Abschluss bilden am besten zwei gleich gerichtete halbe Schläge.
(Tip: Man kann die Schläge so legen, dass sie die speziell bei Speed 5 und Sonic empfindlichen Stammleinen nicht knicken, sondern nur in einem ca. 1 cm Radius, wie über den Windern krümmen. Da so die Verstreckung der Leine an keiner Stelle aufbricht, kann der Trimm des Kites 100 Sessions nahezu unverändert bleiben. Auch der Trimm an meiner Bar ändert sich dank sauberer Technik auch über 100 Sessions nicht mehr erkennbar.)

Durch das Aufwickeln der Waage auf die Bar ist dieser Teil der Leinen vor Knicken und Verhängern geschützt und auch der restliche Teil der Waage im Kite ist so weit verkürzt, dass sich kaum Knicke und Schlaufen in Schlaufen bilden können. Damit ist sowohl ein sicherer Aufbau, als auch ein dauerhaft erhaltener Trimm gewährleistet.
(Tip: Man kann bis zum vollständigen Auffwickeln der Bar die Safety-Leash verbunden lassen. Solang man dabei selbst nicht zwischen bzw. unter Leinen durchtaucht, ist ein Durchstecken der Bar damit unmöglich.)

Ist die Bar aufgewickelt und die Waage mit den zwei halben Schlägen darauf gesichert, sind die Winder-Gummis meist gänzlich überflüssig, verwenden kann man sie natürlich trotzdem. Wenn man die Bar neben dem Kite ablegt, sollte dies immer an einer kontrollierten Stelle mit Abstand zur restlichen Waage geschehen und darauf geachtet werden, dass kein Windstoß den Kite und die Bar wegreißt kann womit die Bar durch die Waage fallen kann und somit die Leinen verheddert werden.

Kite zusammenlegen mit Bar

Zum Aufrollen des Kites wird er mit der Bar wie im vorangegangenen Bild abgelegt. Weil die Waage sehr weit auf die Bar aufgewickelt ist, muss man die Tips um ca. 1 m nach innen klappen, da die Bremsleinen an Tips und in der Mitte ansonsten zu sehr auf Spannung kommen und das Tuch reffen.

Kite halbiert zusammen gelegt

Die eingeklappten Tips werden daraufhin übereinander gelegt.

Kite zusammen gelegt Leinenspannung und Barposition prüfen

Durch ziehen an den beiden innersten Bremsleinen-Anknüpfungen kann man prüfen, ob die Leinen noch eine Hand breit Spielraum haben bzw. ansonsten die Bar noch etwas weiter Richtung Kite Mitte ziehen.

halbierten gefalltetten Kite aufrollen

 

Meist wickelt man die ersten ca. zwei Umdrehungen der Tuchrolle dann ohne Bar auf und legt die Bar wie abgebildet mit dem Chickenloop nach außen auf die beiden Kitehälften.

Zur Rolle aufgewickelter Foilkite

Vollständig aufgerollt bleibt das Ende der Bar und der Chickenloop noch sichtbar direkt am Rand der Rolle. Nicht zu vergessen ist, nach diesem Schritt das Ablassventil ordentlich zu verschließen. In der Regel wird man die Rolle zum Verpacken im Rucksack noch einmal knicken.

 

Bedingungen für die ersten Versuche

Für die ersten Versuche sollte man einen möglichst kleine Matte, die ggf. auch nicht zum Fahren ausreicht verwenden und ca. 9-12 knt Wind abwarten.

Prinzipiell sollten alle in den folgenden Kapiteln beschriebenen Schritte zuerst an Land und dann in immer tieferen Stehbereichen geübt werden, bevor man damit ins tiefe Wasser geht. Vom Grundprinzip gibt es allerdings keine Unterschiede, ob man bei wenig oder viel Wind an Land oder im tiefen Wasser auf oder Abbaut. Unterschiede liegen nur in den Details.

(Anmerkung: Bei viel Wind an Land wird man natürlich immer einen Windfensterrand-Start bevorzugen.)

Weiter sollte man stabil auf seinem Brett mit Volumen sitzen können. Twintips kann man auch an die Füße ziehen, sollte diese aber genauso gut unter sich ausbalancieren können. Ist man sich dessen nicht sicher, sollte man das vorher ohne Kite üben.

 

Auf- oder Abbau der Matte auf dem Wasser

Schwimmender Kiter mit Foilkite auf dem Brett

Ist der Kite nicht wesentlich länger als das Brett, kann man ihn ohne Knicken wie abgebildet auf das Brett legen. Wichtig ist dabei die Anströmkante auf das Heck zu legen. Da man meist eher gegen den Wind bzw. Wellen schwimmt, kann es sonst andersherum schneller passieren, dass die Einläufe Wind und Wasser einfangen. Prinzipiell können Befestigungsgummis auf dem Brett z.B. an den Schlaufen bei größeren Wellen bzw. mehr Wind  hilfreich sein. Ich bin bisher auf unseren Seen ohne ausgekommen.

Kiter sitzt im Wasser auf Hydrofoilboard mit Softkite über den Schultern

Wenn ich beim Auf oder Abbau mit der Rolle am Startpunkt zum Aufbauen oder Heim schwimmen stehe, lege ich sie mir manchmal noch wie abgebildet kurz über die Schulter um einen Teil des Wassers abfließen zu lassen.

Wasser fließt aus Foil Kite

Fürs Heimschwimmen versuche ich dann zwischen Board und Matte zur Seite abzutauchen und so das Board unter der Rolle auftauchen zu lassen. Das Manöver ist zwar nicht ganz leicht, allerdings hat man dann weniger Arbeit die Rolle schwimmend sauber auf das Brett zu heben bzw. trägt weniger Wasser ein.

Kiter baut Matte auf dem Wasser ab und öffnet Ablassventil

Baut man die Matte auf dem Wasser ab sollte man sobald die Luft im Inneren weiteres Auffwickeln verhindert, um die Matte paddeln und wie an Land das Ablassventil öffnen.

Kiter legt gepackten Foilkite aufs Wasser

(Marko zur Minute 1 mit Lotus und Razor-Hydrofoil-Board ohne Volumen, dazu kommen wir noch)

Hat man wie Marko im Bild nur ein Board ohne Volumen, was hier ein Razor-Foilboard ist, aber genauso gut ein Raceboard oder Twintip sein könnte, sind alle Schritte etwas erschwert aber trotzdem durchführbar.

Kite Matte wird auf dem Wasser ausgerollt

(Minute 6, der Texter mit Sonic2, dazu kommen wir noch)

Zum Aufbauen legt man die Rolle zunächst auf dem Wasser ab und rollt gut einen Meter ab, wobei man speziell bei wenig Wind darauf achten sollte nicht zu viel Wasser in die Einläufe zu bekommen.

Foil Kite wird auf dem Wasser mit Luft befüllt

Das abgerollte Stück wird zunächst dann mit der Anströmkante in den Wind gehalten. Prinzipiell ist ein symmetrisches O mit dem mittleren Einlauf oben, wie bei Marko am besten.

Schlepkante des Foil-Kites wird vom Wasser getrennt um einen Kanal für den Wind aufzuspannen

Am wichtigsten ist es bei Leichtwind im ersten Moment möglichst früh den Wind durch das aufgespannte O strömen zu lassen, in dem man auch die Schleppkante soweit aus dem Wasser bringt, dass für den Wind ein Kanal entsteht, da sich der Kite nur so gut füllen und entfalten kann.

Matten Kite wird auf dem Wasser mit Luft vorgefüllt

Beim Füllen kann auch eine Hälfte zunächst auf dem Wasser liegen bleiben, der Nachteil ist hierbei, dass der Kite unsymmetrisch in der unteren Hälfte mehr Wasser aufnimmt, was spätere Schritte etwas erschweren kann. Wenn der abgewickelte Teil des Kites zu je gut 2/3 mit Luft gefüllt ist, kann man in ca. 1 m Schritten weiter abwickeln bis diese jeweils auch entsprechend gefüllt sind.

Freiliegende Bar wird aus dem Kite genommen

Liegt die Bar fast frei, ist es Zeit die Safety-Leash am Chickenloop zu befestigen. (Hier zu sehen zusätzlich auf das äußere Hörnchen aufgeklemmt wie zuvor beschrieben). Besitzt man eine Leash mit einem Swivel-Karabiner, kann man die Leash auch bereits im Moment des ersten Ablegens des Kites auf dem Wasser befestigen. Das ist insbesondere bei viel Wind empfehlenswert.

(Info: Ich konnte im Stehbereich meinen 6er PS4 schon mehrmals bei Böen bis über 30 knt aufbauen. An mehr als 15 knt Wind sollte man sich aber erst mit viel Erfahrung herantrauen, speziell die Kombination kleiner Kites und immer höherer Windwelle birgt die Gefahr, dass der wenig gefüllte Kite von einer Welle oder Böe ungünstig umgeworfen wird. Weiter werden die Reaktionszeiten bei viel Wind sehr klein. Um sich etwas weniger Zeitdruck bei Wind über 15 knt zu machen, sollte der Kite hier auch nur noch zu knapp 1/3 gefüllt werden, um langsamer und mit nicht zu viel Kraft zu driften. Trotzdem besteht hier das Risiko, dass einem beim unsauberen Abwickeln eine Steuerleine früher über die Bar springt als die anderen 3 Leinen und so eine Seite des Kites während dem Abwickeln anfangen kann unkontrolliert zu starten und zu Loopen….!)

Eine weiter Methode für viel Wind ist es gezielt in bestimmte Einläufe Wasser laufen zu lassen, dass den Kite zunächst beschwert, während er davon driftet. Bei viel Wind und kleinen Kites ist das spätere Entwässern ohnehin nie ein Problem, wenn man erstmal so weit ist.

Sollte man sich in der zuvor abgebildeten Position seiner Sache nicht mehr sicher sein, kann man aber noch problemlos umdrehen und den halb gefüllten Kite wieder aufwickeln. Luft ab lassen und zurück an Land schwimmen.

Halbe Schläge auf Bar werden gelöst um Leinen abzuwickeln

Entscheidet man sich für den Start, sollte man den Kite kurz wieder flach legen, um keinen Wind zu fangen und so die beiden halben Schläge auf der Bar ohne Zug auf den Leinen öffnen zu können. Die Bar kann danach gleich um ein bis zwei Schläge abgewickelt werden.

Kite wird der Länge nach auf dem Wasser ausgebreitet

Als nächstes sollte man die noch ineinander gewickelten Tips und Leinen der beiden Seiten trennen und den Schirm ein Stück ausbreiten, wobei man schon anfangen sollte die Leinen unter Spannung zu bringen und diese Spannung kontinuierlich zu halten.

Mittlere A-Stammleinen des Soft-kites werden ergriffen und zum Vorfüllen gezogen

Danach wickelt man die Bar bis auf Höhe des Mixer-Anfangs ab. Die Spannung auf den Leinen sollte man dabei immer weiter halten. Driftet der Kite wegen zu wenig Wind nicht von allein, kann man selbst etwas nach Luv paddeln. Ist man soweit, sollte man speziell bei sehr wenig Wind die mittleren A-Stammleinen greifen und sie etwa 1/2 m einholen.

Vorfüllen der Kite Matte

Marko beim weiteren Vorfüllen in dieser Position.

Vorfüllen des Flysurfer Sonic2 Kites im Wasser

Nach ein paar Sekunden sollte der Kite die Mitte hoch aus dem Wasser heben, sich weiter befüllen und auch einen Teil des inzwischen aufgenommen Wassers zu den Tips und dann aus den Tips befördern. Wichtig ist darauf zu achten, dass auf keinen Fall eins der Tips in dieser Position abhebt. Sollte sich ein Tip zu sehr frei lenzen muss man die A-Leinen sofort wieder frei geben und den Kite zurück in die auf der Bar leicht gezogene Bremse fallen lassen.

Ablegen des vorgefüllten Softkites auf der Schleppkante

Ist der Kite so zu einem großen Teil entwässert und weitgehend befüllt kann man mit dem kompletten Abwickeln der Leinen beginnen, wobei weiter permanent leicht Leinenspannung zu halten ist.

(Hinweis: Sehr wichtig ist die Leinenspannung insbesondere für den Sonic 1, der sich einmal auf den Rücken gefallen, nur wieder schwer bzw. nur mit einem sehr schnellen tiefen Zug an den Frontleinen aufrichten lässt. Hierzu muss man dann bis zu 3 m Flugleine schnell einholen. Auch wenn man es nicht erwartet, irgendwann ploppt der Sonic 1 dann wieder hoch. Das Manöver ist aber nicht gerade einfach, daher das Ding besser garnicht erst auf den Rücken fallen lassen)

Kontrolle der Flugleinen während dem Aufbau auf dem Wasser

Nach ca. 4 m Flugleine kann es sich auch nochmal lohnen inne zu halten, um zu prüfen, dass die Steuerleinen nicht um die Anknüpfungsknoten der Frontleine geschlungen sind. Dieses Problem besteht nach wie vor bei praktisch allen Matten mit Knoten oder Ring zu Schlaufe und ist nur durch eine Positionierung der Knoten bzw. Ringe auf der Flugleinen-Seite sauber zu lösen.

Ab- oder Aufwickeln der Flugleinen im Wasser

Auch mit nur teilweise abgewickelten Leinen kann man den Kite nochmals durch Griff in die Frontleinen kurz Nachbelüften oder aufrichten, wenn der Kite dazu neigt sich zu flach hin zulegen. Das kann man falls nötig auch mehrmals während dem Abwickeln wiederholen.

finales Entwässern des Flysurfer Sonic auf dem Wasser

Sind die Leinen abgewickelt, die Bar ausgedreht und der Chickenloop eingehängt und gesichert, versucht man über den Griff in den Trimmer den Kite beim Freilenzen zu unterstützen bzw. die Mitte abheben zu lassen.

Insbesondere bei den gestreckten Matten ist hier unbedingt auf ein symmetrisches und vollständiges Freilenzen beider Tips zu achten. Ein zu frühes Abheben eines Tips und auch des ganzen Kites muss durch Anbremsen permanent abgebrochen werden können. Hebt ein Tip zu früh ab wird sich der Kite überschlagen und kann ggf. fürs Erste unstartbar werden. Hebt der Kite mit einem mit Wasser gefüllten Tip ab, wird diese Seite nach kurzem Flug kollabieren und der Kite ebenfalls undefiniert abstürzen.

Weiter ist permanent darauf zu achten, dass der Kite möglichst direkt in Lee im Windfenster treibt. Driftet der Kite zu schnell zu einer Seite muss man in die gleiche Richtung mit driften, um zu verhindern, dass das äußere Tip einfällt.

Der Kite darf erst vollständig abheben, wenn er komplett frei gelenzt ist. Ungeduld kann hier hart bestraft werden und geht auch auf die Nähte und das Tuch.

Starten von Flysurfer Speed Lotus und Sonic 2 nach geglücktem Wasserstart

Minute 10, geschafft, beide Kites und beide Foils zeitgleich in den stabilen Flug gebracht bei < 10 knt Wind. J

 

Resümee

Marko hat mit seinem Flysurfer 10er Lotus und dem ungünstigen, volumenlosen Board und ohne Tief-Wasserstart-Erfahrung, aber mit sehr viel Stehbereichs-Starterfahrung knapp 10 Minuten gebraucht, um bei meist unter 10 knt den Schirm aufzubauen und zu starten.

Bei mir waren es 4 Minuten mit dem FS 9er Sonic2 nach Ablegen des Schirms. Bei etwas mehr Wind und ohne Konzentration auf die Fotos, wäre es ggf. auch in 3 Minuten gegangen. Rechnet man noch ca. 2 Minuten fürs Rausschwimmen drauf ist man bei gut 5 Minuten.

Schneller ist auch ein Tube an Land nicht aufgebaut. Q. e. d. Alltagstauglichkeit aufgezeigt.

Mischa kam am Tag später als die Kamera leer und der Wind noch weniger und böiger war. Er ist mit seinem FS 13er Sonic2 aber auch noch gut raus gekommen und hatte mit uns Spaß auf dem Wasser und danach.

 

Das Video des Wasserstarts findet Ihr hier:

Happy Foiling

Eure Kitejunkies

Marko als Pizzaboote auf Einrad  Texter Horst Sergio bei Spot-Begehung mit Einrad Mischa Shop Chef Einrad Test

Pizza-Boote Marko

Texter Bernd

Shop Chef Mischa

 

Danke an:

Flysurfer Kiteboarding

ENDLICH wieder mal an LAND ! ! ! ! KLB Session mit den neuen Flysurfer Sonic 2

Ich bin wieder ein Mensch mit den neuen Flysurfer Sonic 2 ! ! ! Wieder mit 4 Rollen unter den Füssen über eine Wiese fahren 🙂

Und das in Neubiberg (München) , natürlich auf einem stillgelegten Flughafen 😉

 


Story

Heute habe ich die neuen Flysurfer Sonic 2 bei böigen Bedingungen, auf Land getestet um für einen großen Testbericht (Sonic 2) genügend Imput zusammeln …. Denn wir testen die Kites an verschiedenen Spots und auf verschiedenen Boards 😉

…..

Also auf gehts mit einer „kleinen“ Auswahl des Sonic 2 !

KLB Neubiberg 2

Ein schönes Gefühl wieder mal nach 6 Monaten mit einem KLB in der Hand auf einen stillgelegten Flughafen zu laufen 😀

Wir hatten heute schon böige 5 – 18 kn …. Und ich habe mich für den 13er Sonic 2 entschieden ….

KLB Neubiberg 3 KLB Neubiberg 4 KLB Neubiberg 5

Wir hatten auch recht starke Verwirbelungen im Wind , aber das hat der Sonic 2 sehr gut weggesteckt … Und hatte auch sehr gute Leistung für einen 13er. Dazu kommt aber demnächst etwas größeres 😉 Zuviel möchte ich nicht vorweg nehmen 😉

KLB Neubiberg 6 unbenannt6aKLB Neubiberg 7 KLB Neubiberg 8

Es war eine super schöne und actionreiche Session !

KLB Neubiberg 9KLB Neubiberg 10KLB Neubiberg 11

Pause muss auch mal sein 😉

KLB Neubiberg 12

Wunderschöner Mittag … Also der neue Flysurfer Sonic 2 ist richtig gut geworden … Das schonmal vorab … Er hat in allen Belangen zugelegt ! Die neue Zwischengröße 13 m² passt richtig gut in die Range . Der Sonic 2 ist für einen Hochleister dieser Klasse SEHR STABIL !!!! Selbst bei Wirbeln … Aber er ist und bleibt ein SoftKite der eine kundige Hand braucht … Kein EinsteigerKte ! ! !

Dazu kommt in den nächsten Wochen was GANZ ausführliches 😉 Ihr dürft euch schon freuen …

 

Schöne Grüße aus München

Der Muskelkater geplagte Kiting-Benny 😀

 

Danke an :

Flysurfer Kiteboarding

 

Hydrofoilen in Oktoberfest-Style

Als Berliner in Mittelfranken / Bayern hat man es nicht immer leicht … 😀

Also dachte ich mir „Ich versuche nicht aufzufallen“ das habe ich nicht geschafft 😀

Aber wenn das nicht klappt, versuche ich halt aufzufallen um nicht aufzufallen HAHAHA … 😀

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Und jetzt zur Wies´n Zeit passt das ganz gut … Also Kariertes Hemd , unechte Lederhose (wegen Wasser) , Socken anziehen und einen kleinen FAKE-Mass in die Hand . Fertig

Kite (Flysurfer Speed 5) starten und auf gehts 😉

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Die Kombination 18er Flysurfer Speed 5 und dem Levitaz HydroFoil mit Element Frontflügel geht echt recht früh (5kn Wind).

Na dann Prost auf eine gemütliche Foil-Sesh 😀

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Und Action

Jetzt ein wenig HydroFoil Action bei 5-8 kn …

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VIDEO

Und jetzt das ganze mal wieder in bewegten Bildern 😉 VIEL SPAß !

ES HANDELT SICH UM KEIN ECHTES BIER, SONDERN UM FAKE BIER !!!!

Don´t drink and Kite ! ! ! ! !

Bitte alles lustig und nicht zu ernst nehmen 😉

Danke an:

Flysurfer Kiteboarding

Levitaz Hydrofoils

 

Gruss Benny 😉

 

Flysurfer Sonic2 testbericht

Sonic2 Flysurfer – erste Erfahrungen und Testbericht

Mischa von www.kitejunkie.com, Marko und ich haben in den letzten Tagen damit begonnen den neuen Flysurfer Sonic2 www.kitejunkie.com/sonic2.html in den meisten Größen zu testen und mit dem Vorgänger zu vergleichen.

Im Folgenden ein erster Eindruck der Größen 9-11-13-15.
Die Größe 6 wird noch nicht ausgeliefert und zur Größe 18 kommen wir wohl erst morgen. … Welcher Privatfahrer auf dem Foil braucht auch so ein riesen Zirkuszelt .

Zu den Testern und Rahmenbedingungen:
Kein glaubwürdiger Testbericht ohne den Hintergrund der Tester:
Zusammen mit Benny von der Kite & Surfschule Brombachsee www.kitejunkie.com/kiteschule-kiten-lernen.html bringen wir vier etwa 5 Jahrzehnte Erfahrung mit Hochleiter-Softkites zusammen. Wir haben zum Teil bereits in 1999 mit Matten begonnen und haben alle Flysurfer Hochleister seit dem 2002er Psycho1 (nie verkauft ) besessen und fliegen inzwischen bis zu 100 Tage im Jahr meistens auf Foilboards durchs bayerische Seenland vom Brombachsee im Flachland bis zum Walchensee in den Bergen. Mischa, Benny, Marko und ich spiegeln auch beim Fahrergewicht mit 100 – 60 kg alle Anforderungen des Marktes wieder.

Erster Eindruck:

Vorwort
Rein optische wie technisch ist der Sonic2 eine Weiterentwicklung seines erfolgreichen Vorgängers, offenbar mit dem Ziel mit der Entwicklung der Racekites im WorldCup Schritt zu halten, aber dabei auch eigene Akzente zu setzten. Ein wichtiger Unterscheidung zu seinen Konkurrenten von Ozone, Elf oder Fone ist aber, wie schon beim Vorgänger, den normalen, geübten Endkunden nicht zu vergessen, der vielleicht mal ein Race fährt, aber am Ende 99% der Tage einfach nur bei wenig Wind schnell unterwegs sein will und die Freuden des freien Fahrens und Springens sucht. Wir haben uns viele Konkurrenzprodukte angesehen und ich besitze selbst noch einen alten 15er Chronos für Tiefschnee-Tage. An die Erfahrung und Alltagstauglichkeit kommen die Flysurfer Konkurrenten allerdings in Bezug auf Langlebigkeit und einfaches Handling weiterhin nicht heran.

Wichtigste technische Neuerungen
sind augenscheinlich eine weiter deutlich über 7 AR gesteigerte Kappenstreckung und der Einsatz des inzwischen bewährten Lotus Tuchs im Bereich der Anströmkante und der vorderen 2/3 des Obersegels.

Erster Eindruck des Start, Relaunch und Flugverhaltens
Dank des Lotus Tuchs haben die Kites ein gefälliges Vorfüllverhalten auch bei sehr wenig Wind in Abdeckungen, mit Sicherheit besser als beim Vorgänger, wozu auch die zwei zusätzlichen Einläufe verhelfen.
Beim mäßig befüllten Erst-Russenstart tendiert der Kite aufgrund der Streckung trotzdem zu allerlei Faxen, die eine geübte Hand, aber wie beim Vorgänger problemlos in den Griff bekommen kann. Siehe:
https://www.youtube.com/watch?v=bQa_PzhHpok
Bei wenig Wind verhält sich der Kite über die 5-9% Gewichts-Ersparnis (Herstellerangabe) zum Vorgänger deutlich gutmütiger und damit langlebiger am Himmel. Ein Hauptgrund ist hier der originale Trimm bzw. das im Leichtwind angenehmere Verhalten eher zum Backstall als zum Frontstall zu tendieren. Ich habe auch aus anderen noch folgenden Gründen schon angefangen den Trimm am Mixer zu ändern um zu sehen, wie sehr dieses Verhalten auch durch die Kappe erzeugt wird. Im ersten Eindruck dieses fast schon Aufsteiger tauglichen Verhaltens kann man Sorge haben, dass Flysurfer sein vorrangiges Ziel, die Gleitleistung des Schirms für den WorldCup weiter zu erhöhen verfehlt haben könnte. Dem widersprechen aber nicht nur die Ergebnisse aus den aktuellen Kontests, sondern auch der eigene Fahreindruck. An meinen häufigsten Spots habe ich Landmarken, an denen ich mich beim Aufkreuzen orientiere. Obwohl bei einem ersten Tests des neuen 9ers gegen den alten der Wind bereits eher leicht unterdurchschnittlich war, konnte ich die Marken des alten 9ers deutlich überfahren.

Da für mich Testberichte laut denen alle Eigenschaften zum Vorgänger deutlich verbessert wurden immer schnell in Richtung Wertlosigkeit abdriften, haben wir uns auch nach Schwachstellen umgesehen und wobei ich schnell fündig wurde:
Das Barfeeling ist in meinem Eindruck bei Leichtwind schwieriger als beim Vorgänger und auch Power und Drehradien im Loop sind ggf. etwas schlechter bzw. schwieriger abrufbar.
Hintergrund dieses Eindrucks könnte zum einen sein, dass die Spannweite etwas vergrößert wurde was zum einen den Drehradius naturgemäße eher erhöht und auch die Tipps noch etwas schlanker macht. Dadurch, dass die Tipps aber im Standard-Trimm eher recht stabil waren, neigen diese früher und auch schlechter erfühlbar zum Backstall. Alles zusammen ergibt das Bild, dass man sich mehr auf ein feinfühliges Steuern im Kurvenflug bei Manövern konzentrieren muss und es etwas schwerer ist, speziell an kürzeren Leinen dem Kite saubere kraftvolle Loops abzugewinnen.

Erster Relaunch
Ich habe Mischa beim ersten Fotoshooting und einem zu dichten Manöver gleich mal abgeschossen und bin seinem Kite durch die Leinen geflogen, woraufhin er seinen Kite dann auch noch ein paar mal um meinen geflogen ist, damit der Knoten in den Flugleinen auch so richtig fest sitzt.

Trotz der relativ unglücklichen Situation, konnte wir beide Kite halbwegs kontrolliert auf dem Wasser halten und ich meine Bar und den Knoten aus Mischas Flugleinen ausbasteln. Beide Kites konnten wir trotz zum Teil großer Krawatten ziemlich problemlos wieder starten. Hier ist der neue speziell dank des Lotus Tuchs mit Sicherheit besser als der alte, erfordert aber nach wie vor viel Wissen vom Steuermann. Wer einen unkomplizierten Schirm sucht der Spass macht und dem Bedienfehler egal sind, der sollte sich einen Lotus ansehen:http://kitejunkie.com/flysurfer-speed-4-lotus.html

Erstes Fazit
Insgesamt überwiegen für mich die Vorteile, ich werde aber sicher eine Weile brauchen, um mich an das neue, eher schlechtere Barfeedback zu gewöhnen, ggf. wird das durch einen offeneren Trimm auch noch besser. Ich erwarte mir dadurch mit einer deutlichen höheren Langlebigkeit der Kappe und noch etwas mehr Leistung und Leichtwindtauglichkeit belohnt zu werden. Wer noch einen gut erhaltenen Sonic1 hat, keine Rennen fährt und damit im Leichtwind zufrieden ist muss nicht unbedingt sofort wechseln, die Verbesserungen stecken am Ende in Details.

Mischa mit knapp 100 kg schwankt als Foil-Ein-Kite-Leichtwindlösung noch zwischen 15er und 13er mit Tendenz zu letzterem. Ich selbst bin mir schon ziemlich sicher, dass ich auch weiterhin praktisch nur einen 9er fliege. Der neue hat ggf. auch einen Hauch mehr Kraft pro Fläche bzw. ein minimal größeren Windbereich.

Wir werden den Text hier bzw. auf Mischas Seite erweitern, sobald neue und zuverlässigere Erkenntnisse bestehen.

Bis dann